Was mich etwas befremdet, dass ich hier in meiner #Timeline jetzt ziemlich hämisches #Verbrenner und #Benzinpreis #Bashing lese: „Das geschieht den bösen Verbennerfahrerern recht! Muss noch teuerer werden!“. Grundsätzlich ein Impuls den ich Teile. Was mich aber bei solchen Diskussionen immer stört: Es gibt viele Menschen, die ein Auto zwingend brauchen, sich aber gerade so ihre uralte Möhre leisten können. Die fallen bei der #Mobilitätswende IMHO ständig hinten runter.
Wenn deine Einkommenssituation eher am unteren Ende ist, du irgendwo auf dem Land oder einer nicht so guten Gegend zur Miete wohnst, alles irgendwie auf Kante genäht ist und nie Kapital für langfristige Investitionen vorhanden ist, dann bist du ziemlich in den Po gekniffen. Dann nutzt dir nämlich das tollste #Fördermittel nichts und du fährst weiter deine #alte Kiste und wäschst mit deinem alten Stromfresser, der bitte noch möglichst lange durchhält. Bist du arm, ist dein Leben doppelt teuer.
Denn wer hat dem wird gegeben! Du kannst bei #Investitionen #Fördermittel für dein #Auto, dein #Eigenheim oder deine vermieteten #Immobilien abgreifen. Oder einfach mal eben so deine alten E-Geräte rauswerfen und dadurch über die Zeit massig Geld sparen. Als ich Omas antike #Waschmaschine und #Trockner nach dem #Studium modernisieren konnte, bin ich fast umgefallen, was ich über das Jahr an Strom sparte. Trotzdem hätte ich mir die Anschaffung während des Studiums niemals leisten können.
#Subventionen fördern im privaten Umfeld in #Deutschland #IMHO immer die falsche Einkommenskohorte. Bei #Fördermittel für #Unternehmen fange ich mal besser gar nicht erst an… Hast du, so wird dir gegeben und am Ende hast du dank der sozialen Gieskanne mehr. Am unteren Ende kannst du dabei dann nur zusehen und bekommst von der Regierung noch zusätzlich erzählt, du arbeitest nicht genug und würdest livestyle Teilzeit betreiben. So jagst du Menschen gekonnt in die Arme politischer Extremisten.
@mmeese Jupp, und wenn Du zwei Jobs zum Leben brauchst und Kinder hast, geht es manchmal nicht anders als mit nem billigen Verbrenner. Leider kein hypothetisches Beispiel... (aber nicht ich)
@Exxo Oder mit der uralten Waschmaschine, die dir bei jedem Waschgang die Haare vom Kopf frisst. Es würde sich in kürzester Zeit rechnen, die auszutauschen. Aber woher nehmen? Wenn du absolut keine Chance hast Rücklagen zu bilden, dann kannst du auf keinen grünen Zweig kommen. Aber um aus dieser Falle zu kommen, da gibt es #IMHO keine Fördermittel. Bevor Herr Dipl.-Ing. Geld zu seinem e-Auto bekommt, hat die Alleinerziehende Unterstützung für eine moderne Waschmaschine verdient.