@werdenfels @MichaelChrist
@Gormfull @amalia12 @coastgnu @BDeutelmoser @m @Gyroplast @kawentzmann @davodego @Mike_G_Hyrm @liarsworld @petros @journey @cmister26

Ich finde alle drei Schlagwörter (ZeroGrowth, DeGrowth und SolarPunk) furchtbar und schlussendlich nichtssagend.

Es geht schlussendlich darum, dass wir alle (d.h. alle Menschen dieser Erde) insgesamt One-Planet kompatibel leben, also nicht mehr verbrauchen, verbraten, verbrennen, verscharren, etc. als dass die Natur wieder bereitstellen kann.

Es gibt diverse Methoden, den persönlichen ökologischen Fussabdruck zu berechnen, mit teilweise sich widersprechenden Forderungen und Annahmen.

Siehe z.B. https://www.one-planet-lab.ch/post/was-versteckt-sich-hinter-dem-%C3%B6kologischen-fussabdruck

Wenn dir oder deiner Familie bewusst ist wird, dass ihr einen solchen Fussabdruck grösser 1 habt, dann solltet ihr euch durchaus Gedanken machen, wo das verbessert werden kann.

1/2

Den ökologischen Fussabdruck verstehen

Sobald Güter und Dienstleistungen konsumiert werden, hat dies eine Auswirkung auf die Umwelt. Rohstoffe werden verbraucht, Schadstoffe ausgestossen und Abfall entsteht. Hinter dem Begriff “Ökologischer Fussabdruck” versteckt sich ein Konzept, wie diese Auswirkungen gemessen und in Relation zu den verfügbaren Ressourcen der Erde gesetzt werden können. Um den Fussabdruck zu ermitteln wurde ein Rechentool entwickelt: Der Fussabdruckrechner. Dieser berechnet wie viele natürliche Ressourcen unser Kon

One Planet Lab – DE

@AwetTesfaiesus

Aber: Problematisch ist dann auch das gegeneinander Ausspielen von privaten Bemühungen und Politik/Wirtschafts-Verantwortung. Es bringt schlussendlich nicht viel, wenn Du deinen Fussabdruck unter 1 bringst, aber der grosse Rest der Menschheit in den Metropolen inkl. der Politik/Wirtschaft kümmert's einen Schei*.

Also tu dir nicht unnötigen Zwang an, solange nicht verbindliche Vorschriften oder angepasste Strukturen existieren, die für alle den Fussabdruck vermindern. Sonst bist du am Schluss nur frustriert. Das heisst aber auch nicht, dass du allen Schei* mitmachen musst, nur weil es viele andere auch tun. Sondern sei Vorbild, so weit dir das möglich ist. Du musst deine eigene Balance finden.

Und nicht vergessen: Sich weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die globalen Strukturen in der gewünschten Richtung sich ändern. Aber das machst du ja glaub schon.

#ZeorGrowth #DeGrowth #BIP #OnePlanet #Nachhaltigkeit

2/2

@heri @AwetTesfaiesus

Ich versuche es mal so zu schreiben.
Meine Familie hat ein Familieneinkommen, aber es gibt Jemanden in meiner Familie, der mehr ausgibt, als moeglich ist.
Natuerlich auf pump.
Alle wissen es, auch der der es macht.
Ausserdem sind die Konsequenzen auch klar.
Macht aber trotzdem weiter.
Also kommt es zum Kollaps, weil Banken auf einmal Nein sagen und die ganze Familie ist betroffen.
Haben also Alle eine Verantwortung, weil sie es nicht verhindert haben?

@cmister26 @heri @AwetTesfaiesus
Wieso haben alle in der Familie eine Verantwortung?
Das würde ich nur eingeschränkt sehen.
Wenn der, der es verbockt hat, volljährig ist, sollte er zu seinem Mist stehen.

@SaschaWenger @heri @AwetTesfaiesus

Rechtlich vielleicht, aber moralisch?
Ausserdem sind in meiner Familie jetzt alle volljaehrig.
Und, dass uns genau das passiert ist, sagt mir, dass wenn man das auf die Gesellschaft uebertraegt, wahrscheinlich auch genau das passieren wird.

Wir fahren den Karren an die Wand.
Bevor es nicht wirklich richtig kracht, macht doch Niemand was.

@cmister26 @heri @AwetTesfaiesus

Sehe ich nicht so.

Der Familienfall, ich sehe keine moralische Verantwortung.
Je nach Situation würde ich andere nicht im Stich lassen, aber das hat nichts mit Verantwortung zu tun, eher mit Liebe.

Der Gesellschaftsfall ... viele ändern etwas, und wollen etwas bewegen, auch wenn es vielleicht sogar hoffnunglos aussieht, und das ist gut so.
Warten, bis der Karren an die Wand fährt, klingt, wie "na, dann wähl ich mal gleich die AFD, damit es schneller geht"