Einsatz am 14.03.2026:
Am Abend des Samstages vor der Kommunalwahlen fuhren wir im Rahmen einer gemeinsamen Zuganreise nach Marburg, um bei den dortigen Demoteilnehmer*innen für medizinische Sicherheit zu sorgen & sie durch unsere Präsenz auch vor willkürlichem Polizeihandeln zu schützen.
Nach dem Loslaufen der Demo vom Hauptbahnhof herrschte eine relativ entspannte Atmosphäre, während der Demozug sich in Richtung Oberstadt bewegte.
(1/5)
Im weiteren Verlauf der Demo wurden zunächst zwei Pyros gezündet, woraufhin die Polizei mit der Auflösung der Demonstration drohte, sollte noch einer weitere Pyrofackel gezündet werden. Zudem spannte sich die Stimmung auf Seiten der Polizei merklich an, sodass wir uns auf mögliche Kesselung oder ähnliches einstellten. Zum Glück trat dies jedoch nicht ein.
(2/5)
Stattdessen wurde eine unserer Demosanis von einem Mitglied der JN ins Gesicht gefilmt und bei dem Versuch, Unterstützung bei der Polizei für die Löschung des Videos zu erhalten, stattdessen blöd angemacht und versucht einzuschüchtern. Daher werden wir gegen die entsprechende Polizistin eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen.
(3/5)
Mit weiterhin etwas angespannter Atmosphäre erreichte die Demo schließlich den Ort der Abschlusskundgebung, von wo aus die Teilnehmer*innen schließlich in Gruppen den Heimweg antraten.
Wir versuchten zunächst noch eine Klärung der Situation mit der Polizei zu erreichen, wobei die Polizistin versuchte, sich mit fadenscheinigen Argumenten herauszureden und sich weigerte, uns ihren Namen oder ihre Dienstnummer mitzuteilen.
(4/5)

Ihr Gruppenführer teilte uns lediglich seinen Namen und Dienstnummer mit und meinte, dass er die Polizistin für die Beschwerde identifizieren könne. An ein sachliches Gespräch war allerdings nicht zu denken.
Schließlich machten auch wir uns gemeinsam auf den Weg zum Bahnhof und fuhren wieder zurück nach Gießen, wo für uns ein ereignisreicher Tag endete.
(5/5)

#demosanis #sanitätsdienst #marburg #antifa #FreeAllAntifas #sanikollektiv