Autoritäre Systeme beginnen selten mit Gewalt. Sie beginnen mit Ritualen, Fahnenappellen, Liedern und Lehrplänen. Mit Sätzen, die in Klassenzimmern gesprochen werden, bis sie wie Wahrheit klingen. Der Film von David Borenstein und Pawel Talankin versteht die banale Mechanik der Macht erstaunlich gut. Nicht als spektakuläre Enthüllung, sondern als langsame Verschiebung der Wirklichkeit. Es kommt nicht oft vor, dass Sie einen Oscar prämierten Dokumentarfilm bereits vor der Preisverleihung schon in der Mediathek sehen können. Noch dazu einen, der vom @ZDF und ARTE koproduziert wurde. (ARTE, Neu!)
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