Das #Atommüll-Problem ist durchaus lösbar, glaube ich.
Aber nicht mit einem #Endlager.
Und es wird sauteuer – aber das wussten eigentlich alle schon vorher.

Wir müssen das Zeug aufheben. Rückholbar. Engmaschig überwacht. Alle 100 Jahre oder so packen wir's um, in bessere Behälter als vorher.
Und irgendwann, in 10.000 oder 100.000 Jahren, können wir es tatsächlich entsorgen.
Wie? Keine Ahnung. Aber wir ™️ werden etwas entwickeln, falls wir nicht vorher an Blödheit untergehen.
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@joschtl MYRHHA in Belgien ist eine geplante Transmutationsanlage. Damit kann man theoretisch hochradioaktive Elemente in 100 bis 300 Jahre Elemente umwandeln. D macht aber nicht mehr mit…
@fixiecommuter Genau. Transmutation ist einer der Wege, die man vielleicht in 1.000 oder 10.000 Jahren so weit hochskaliert und marktreif hat, dass man sie anwenden könnte.
Woher die Energie kommen soll, um hunderttausende Tonnen existierenden #Atommüll mit Neutronen aus Teilchenbeschleunigern zu beschießen, ist dabei wohl das kleinste Problem – schwieriger wird es, den Müll so aufzubereiten, dass man ihn überhaupt transmutieren kann.
Rückbau der Transmutations-Reaktoren ist auch ungelöst.
@fixiecommuter Alle solche Ideen (und das ist nicht die erste – "schnelle Brüter" versprachen Ähnliches) betreiben Cherrypicking, indem sie sich prinzipiell nur um einen kleinen Teil des bestehenden #Atommüll​s kümmern können, und sie sind selbst wieder Kernreaktoren, die, wenn sie irgendwann für unfassbar viel Geld zurückgebaut werden, selbst wieder aus Atommüll bestehen.