RE: https://flipboard.com/@taz_de/politik-7q8h8pgaz/-/a-h1e5TdNyRKaGHqC58yfHJA%3Aa%3A2741305549-%2F0

Innerhalb der Sinti*zze und Rom*nja gibt es unterschiedliche politische Stimmen, die sich in drei großen Verbänden äußern. Die Bundesregierung will einen Staatsvertrag mit ihnen schließen und hat "ein Interesse, die tatsächliche Breite abzubilden". So sollte es auch sein, der Staat darf sich nicht die "angenehmeren" Stimmen aussuchen. Ich bezweifle aber, dass er der Versuchung widersteht.
Beim sorbischen Volk lässt sich das gut beobachten: Der Serbski Sejm als eine der beiden Vertretungen wird systematisch ignoriert.
Zuletzt hat die Bundesregierung es auch abgelehnt, die "Achtung der nationalen Minderheiten" im Grundgesetz zu verankern.
Deutschlands hässliche Fratze - der autoritäre Nationalstaat.
Ich finde, es ist Zeit für einen politischen Schulterschluss der alten nationalen Minderheiten und der noch nicht so alten migrantischen Gruppen: Für ethnische Vielfalt als Reichtum in einem Staat der Verfassungspatriot*innen!
#nationaleMinderheiten
#EthnischeVielfalt
#sorbisch
#grundgesetz