Die peruanische ICC-Richterin Luz del Carmen Ibáñez...

von ihrer Bank in der Niederlande gecancelt (weil diese sonst von den USA sanktioniert wird), ihre Apple/Google-Konten ebenfalls alle gesperrt (wie sie in einem anderen Interview sagte), und ausgelöscht aus dem digitalen Leben...

weil sie ihren Job machte.

"Darüber hinaus erstrecken sich die Sanktionen auch auf die Familien der Richter. Und genau da liegt das größte Problem. Meiner Tochter, einer internationalen Anwältin, wurden Visum und Kreditkarte entzogen . Sogar ihre Google-Konten, E-Mails usw. wurden gesperrt. Es ist unfassbar, denn sie lebt nicht bei mir, arbeitet nicht mit mir zusammen und hat keinerlei Verbindung zum IStGH. Dieselben Maßnahmen wurden auch gegen die Familien meiner Kollegen verhängt – gegen ihre Ehemänner, Partner, Mütter und sogar gegen ihre Ex-Frauen, die aufgrund ihrer Unterhaltszahlungen ebenfalls als potenzielle Sanktionskandidaten gelten.

Welche Rechtfertigung gibt es also für die Misshandlung und willkürliche Angriffe auf Familien? Der einzige Zweck ist, die Macht der Stärksten auszuüben und diejenigen einzuschüchtern und anzugreifen, von denen man glaubt, dass sie diesen Gewalttaten erliegen werden . Das ist nicht nur ungerecht, sondern völlig unverdient und willkürlich."

https://www.rfi.fr/es/programas/programa-especial/20260210-luz-del-carmen-ib%C3%A1%C3%B1ez-la-jueza-peruana-de-la-cpi-sancionada-por-el-gobierno-de-donald-trump

Programa Especial - Luz del Carmen Ibáñez, la jueza peruana de la CPI sancionada por el gobierno de Donald Trump

En el primer año de su segundo mandato, el gobierno estadounidense de Donald Trump sancionó a cinco jueces y tres fiscales de la Corte Penal Internacional (CPI), incluido el principal Kharim Khan. "Un ataque contra el estado de Derecho", condenó Naciones Unidas. "Estados Unidos no puede pretender intimidar a un sistema de justicia de vocación universal y vulnerar la independencia de los jueces creyendo que vamos a ceder por estos actos de violencia', dice a RFI la jueza peruana Luz del Carmen Ibáñez, una de las sancionadas

RFI
@adfichter Ja, ist schlimm, aber ganz ehrlich: wer als Anwältin, offizielle Person, etc. immer noch auf Google-Diensten (und anderen Bigtech-Services) rumlümmelt, hat von mir nicht sehr viel Mitleid zu erwarten.
Spätestens nach dem „Microsoft-Fall“ am IStGH vom letzten Jahr, hätte ich meine Dienste schnellstmöglich zu einem sicheren Dienst gezügelt.
Aber alle denken halt: mir wird das schon nicht passieren…
@bsm @adfichter Kreditkarte wird schon sehr eng, selbst das Deutschlandticket wird schwierig ohne BigTech aus überm großen Teich.
Wenn dann noch die Bank mit dem Kopf schüttelt wird es richtig übel.
@RostundRad @bsm @adfichter Zumindest läuft die DB Navigator-App auch auf "Android App Support" auf #Sailfish. Vermutlich also auch auf #LineageOS o.Ä. mit #microG.

Ist dann immer noch die Android-App, aber zumindest sicher vor irgendwelchen US-Accountsperren.

Hoffentlich fängt aber nicht die Deutsche Bahn an, US-Sanktionen umzusetzen. Ich meine, die US könnten sie zwar sanktionieren, aber was soll davon ernsthaft passieren - Verspätungen?

@divVerent @bsm @adfichter @RostundRad Die App ist doch nicht das Problem. Du kannst dir auch ne Plastikkarte holen, zur Not eben nicht von dem Verkehrsbetrieb deines Wohnortes, sondern von weiter weg. Ist eh alles online und per Post. Das nebenbei.

Das Problem ist die Lastschrift. Ohne Bankkonto kann die Bahn dir nicht 63€/Monat abbuchen. Und du kannst das D-Ticket nicht auf Papier am Schalter/Automat holen, was übrigens CCC und co auch seit Jahren kritisieren.

Btw sollte der ÖPNV kostenlos sein, dann gäb es das auch nicht als Problem.

@skaphle @bsm @adfichter @RostundRad Genau genommen sollte der ÖPNV (bzw. der ÖPV, zumindest soweit es um Pendeldistanzen geht, das kann auch eine Dreiviertelstunde im ICE sein) steuerfinanziert sein.