@mspro Glaube du verwechselst mich mit der Bahamas. Verfolge für meine Orientierung lieber progressive Kräfte vor Ort wie Standing Together, und palästinensische Friedensaktivistis wie z.B. Hamza Howidy, UTTNs Amira Mohammed und Ibrahim Abu Ahmad, oder (bsky) Rima Anabtawi.
Die alle arbeiten und streiten wider Netanjahu, Kahanismus, Siedlerterrorismus, Besatzungsregime, Straflosigkeit israelischer Kriegsverbrechen, Diskriminierung palästinensischer Israelis – und gegen Hamas & Co., Antisemitismus innerhalb der Bewegung, Märtyrer- und Militanzkult, verhärtete Feindbilder, Kooptation durch Islamismus und säkuläre Autoritarismen, Verflachung ihrer Situation zur Projektionsfläche anders gelagerter Kämpfe, und Instrumentalisierung für solche vorbei an (oder sogar gegen) was es vor Ort tatsächlich brauche.
Was sich mir unterm Einfluss solcher regionalen Stimmen als Perspektive auffaltet, kommt mir weiterhin vertrackter vor als was ich bei dir lese. Auch daher die Neugier, was diese Differenz herstelle – etwa: deinerseits Stimmen anderer aktivistischer Kontexte den Vorzug geben (welchen und jeweils warum?), oder: andere Formeln/Verrechnungsverfahren, diese in eigene Perspektive zu überführen? Verstanden hab ich schon, dass du ein "tief im arsch der westlichen perspektive"[*]-Stecken als Faktor bei mir siehst; was das konkret bedeute (auch, inwieweit etwas wie genannte Mühe um Direktperspektive aus der Region da gegen wirke oder gerade nicht), bleibt mir aber schwammig. Vielleicht nützt die Gegenfrage:
Woran erkennst du dich selbst vergleichsweise (mindestens zu mir, vermutlich auch Anderen) entwestlicht, und wie/wodurch siehst du dich dorthin gelangt?
[*] https://fnordon.de/@mspro/116013485306923635