📢 Klimaschutz braucht neuen Schub, damit Deutschland seine Klimaziele für das Jahr 2030 erreicht!

Die neuen UBA-Zahlen zu Deutschlands Treibhausgasemissionen 2025 und die Projektionsdaten zu den Treibhausgasemissionen der kommenden Jahre sind da! 📊

Die Emissionsdaten zeigen:

➡️ Deutschland emittierte 2025 insgesamt rund 649 Millionen Tonnen klimaschädlicher Treibhausgase. Mit einem Rückgang von nur 0,1 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024 sanken die Emissionen langsamer als in den Vorjahren. 🧵

↘️ Im Industriesektor sanken die Emissionen aufgrund der aktuell schwachen Konjunktur.

➡️ In der Energiewirtschaft und Landwirtschaft blieben die Emissionen nahezu unverändert.

↗️ Im Verkehr und bei Gebäuden stiegen die Emissionen im Vergleich zum Vorjahr.

↘️ Der deutsche Wald hat sich etwas erholt, so dass er wieder mehr CO2 aufnimmt, als er emittiert.

✔️ Insgesamt unterschreiten die Treibhausgasemissionen 2025 die vorgegebene Jahresemissionsgesamtmenge des Bundes-Klimaschutzgesetzes (KSG).

Wie es um die deutschen Klimaziele in der Zukunft steht, zeigen die heute ebenfalls vorgelegten UBA-Projektionsdaten:

📌 Das Ziel gemäß Bundes-Klimaschutzgesetz, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 um 65 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, ist noch erreichbar – allerdings nur mit zusätzlichen Klimaschutzmaßnahmen: Ab 2026 müssten die Emissionen bis 2030 pro Jahr im Schnitt um 42 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente sinken.

📌 Mit Blick auf die Verpflichtungen aus der EU-Klimaschutzverordnung (Effort Sharing Regulation, ESR) vergrößert sich die zwischen 2021 und 2030 kumulierte Gesamtlücke laut Projektion im Vergleich zum Vorjahr um 29 auf 255 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente.

📌 Investitionen, die Gebäude und Verkehr in Deutschland aus der Abhängigkeit von fossilen Energien befreien, sind darum besonders dringend, um den Ankauf von Zertifikaten aus anderen EU-Mitgliedstaaten möglichst zu vermeiden.

Die gute Nachricht: Wir wissen, was zu tun ist, um die Klimaziele doch noch zu erreichen:

☀️ erneuerbare Energien inklusive Speicher und Netze weiter ausbauen

🚗 im Straßenverkehr auf E-Autos umsteigen – die neue Förderung der Bundesregierung hilft

🏠 Gebäude auf Heizen mit erneuerbaren Energien (vor allem Wärmepumpen) umrüsten

💧 die Wasserstoffwirtschaft gezielt aufbauen

🌳 natürliche CO2-Senken, wie Wälder und Moore, stärken

„Die Weichen dafür können Ende März mit dem Klimaschutzprogramm der Bundesregierung gestellt werden“, so UBA-Präsident Dirk Messner.

👉 mehr Informationen zu den Emissionsdaten 2025 und Projektionsdaten 2026: https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/treibhausgasdaten-zeigen-klimaschutz-braucht-neuen

Bildquellen: UBA
#Treibhausgasemissionen #Klimaschutz

Treibhausgasdaten zeigen: Klimaschutz braucht neuen Schub

Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Deutschland ist auf dem Weg zur Klimaneutralität mit rund 48 Prozent

Umweltbundesamt

Wer selbst zum Klimaschutz beitragen möchte, findet auf der UBA-Website viele Tipps, z.B.:

👉 Ist mein Gebäude für eine Wärmepumpe geeignet oder welche Schritte sind noch nötig? Der kostenlose Online-Gebäudecheck Wärmepumpe zeigt es: https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/umgebungswaerme-waermepumpen/gebaeudecheck-waermepumpe

👉 Tipps für den Heizungstausch: https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/heizen-bauen/heizungstausch

👉 zu Strom aus erneuerbaren Energien wechseln: https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/oekostrom-das-klima-schuetzen

👉 Tipps für den Autokauf: https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/beim-autokauf-elektroautos-bevorzugen-auf-geringen

👉 Übersicht aller UBA-Umwelttipps: https://www.umweltbundesamt.de/uba-umwelttipps

Gebäudecheck Wärmepumpe

Umweltbundesamt
@Umweltbundesamt Wäre auch zu einfach als Regierung entsprechende Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Da lagert man die Verantwortung besser beim einzelnen Bürger aus.
@Umweltbundesamt Ergänzung: im Straßenverkehr auf Fahrrad/ÖP(N)V umsteigen. Da gibt es viel Potenzial.

@Umweltbundesamt Die schlechte Nachricht: wir wissen, was nötig ist zu wissen und zu tun, wir werden es aber weiterhin komplett ignorieren.

Denn dummerweise ist eine Alte Weiße Männer-Union (mit K. Reiche als Beleg, dass dieser Begriff nicht "Männer" im individuellen Sinne meint sondern ein strukturelles Konzept) am Ruder, die lieber zugunsten ihrer absurd reichen Kumpels die Welt verbrennen sieht als irgendetwas konstruktives aus diesem Wissen zu machen.

@Umweltbundesamt

Für mich stände an zweiter Stelle "im Straßenverkehr aufs Fahrrad umsteigen". Am Ende ist auch das e-Auto keine Lösung. Diese Erde verträgt auch 500 e-Autos pro 1000 Einwohner nicht. Am Ende werden es weniger als 100 Autos pro 1000 Einwohner sein müssen.

@byggvir @Umweltbundesamt Fahrrad (oder ÖPNV) ist super, aber Pareto ist nicht überzeugt. Ich nehme mal mobilitaet-in-deutschland.de/ als Grundlage.

In Deutschland werden täglich rund 2,983 Milliarden Personenkilometer (pkm) zurückgelegt. Nur 15 % davon in Metropolen, 85% ausserhalb - mit längeren Strecken als fahrradtauglich.

In Metropolen sind bereits 41% der Haushalte autofrei. In ländlichen Regionen besitzen 90% der Haushalte mindestens ein Auto.

Die Bevölkerung ausserhalb von Metropolen - ländlich/kleinstädtisch - erbringt mit rund 1,1 Milliarden pkm täglich ca. 36,9% der nationalen Verkehrsleistung.

Die durchschnittliche Tagesstrecke pro Land-Person liegt mit 40–41 km deutlich über dem Wert in Metropolen (32 km).

In kleinstädtischen und dörflichen Räumen beträgt die einfache Wegstrecke zur Arbeit 15-18 km (bundesweit ø 14km). In Summe 850-900 Mio pkm täglich.

Die "Freizeitfahrten“ inkl. Einkauf, etc im ländlich/kleinstädtischen Raum haben eine durchschnittliche Länge von 27 km. In Summe ca 400 Mio pkm täglich.

Das sind einfach Strecken, die für viele Menschen aus zeitlichen, persönlich-körperlichen Gründen und_oder wegen Transportkapazität nicht regelmässig mit dem Fahrrad zu bewältigen sind und die selbst Katja Diehl ( @SheDrivesMobility ) nolens volens mit dem Auto fährt.

Fehlende Fahrrad-Infrastruktur kommt dazu. Viele Fahrradwege sind einfach nicht vorhanden, kaputt und_oder gefährlich. Bei einer durchschnittlichen städtischen Fahrradstrecke (4,3km) bist du bei schlechtem Wetter vielleicht „feucht“, kannst dich bei Schauern unterstellen. Auf dem Land bist du nach 15km klatschnass und am nächsten Tag krank.

Heisst: Dieser Grossteil der 1,1 Mrd pkm bzw 36,9% täglicher MIV ist praktisch nicht durch Fahrrad zu ersetzen.

Für signifikante THG-Emissions-Reduzierung im Individualverkehr brauchen wir also Mobilitätsoptionen ohne Fossilverbrennung, die auch die Auto-Eigenschaften abdecken: Unabhängig von Tages-/Jahreszeit und Wetter verfügbar, Geschwindigkeit mindestens 50-80 km/h, Punkt zu Punkt Fahrten, Zuladung für Mitfahrende und Wocheneinkauf, usw.

Mobilität in Deutschland

Mobilität in Deutschland ist eine Serie von Verkehrserhebungen über die Alltagsmobilität in Deutschland, die im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums durchgeführt wurde.

@Umweltbundesamt wie um himmels willen ist es möglich, dass in dieser liste die #energieeffizienz nicht auftaucht? das ist doch ein riesiges und reueloses potential. die beste energie ist diejenige, die gar nicht benötigt wird. stärkt auch die resilienz.
@Umweltbundesamt nur zu dumm, dass aktuell zu viele nicht wissen, was sie tun...Ansonsten: du hast völlig Recht
@Umweltbundesamt
... irgendwo fehlt da ein Regierungswechsel. Aber der Ansatz ist schon mal gut.
ÖPNV ausbauen und vergünstigten, fehlt noch.
@Umweltbundesamt Die schlechte Nachricht habt Ihr vergessen: Die derzeitige Bundesregierung tut alles, um die wenigen erreichten Ziele zunichte zu machen und zu alten Maßnahmen zurückzukehren. Ich kann nicht so viel essen wie ich 🤮 könnte! #klimakatastrophe #gaskathi #merzkannnichtkanzler

@Umweltbundesamt

Schade, das wir weiter Gaskraftwerke bauen wollen und die Subventionen lieber in Atomkraftwerke statt in erneuerbare Energien und Speicher stecken. 😞
Ist es nicht auch für euch frustrierend?

Hatte noch die News von gestern vergessen: Fracking kommt auch aus den 90ern wieder hoch ...
Wie sollen wir es so schaffen?

@Umweltbundesamt

Geht doch auch viel einfacher:
Nix aendern und dann in der naechsten Regierung um 100% senken.

Oder noch besser:
Jetzt erhoehen und dann um noch mehr senken.

Das geht nicht?
Naja, dafuer haben wir doch die 100 Millarden fuers Klima, mit denen man dann die Strafen zahlen kann.

Die sind bis dahin schon durch Klimaschaeden weg?

Naja, die Natur laesst sich halt nicht aufschieben.
Und Urteile vom Verfassungsgericht zaehlen ja schon lang nix mehr.