Und noch mehr Einsicht von überraschender Seite: der #BR hat erkannt, dass #DieselDoris nicht immer das Maß des politischen Handelns seien müsste :

Deutschland diskutiert über die steigenden Preise an den Zapfsäulen - und was dagegen zu tun ist. Kirsten Girschick meint, die Politik müsse endlich anfangen, mit der Bevölkerung Klartext zu sprechen.

https://www.tagesschau.de/kommentar/kommentar-girschick-energiekosten-100.html?at_medium=tagesschau&at_campaign=DeviceSharing&at_content=SiteSharing

Kommentar zu Spritpreisen: Der Staat ist keine Vollkaskoversicherung

Deutschland diskutiert über die steigenden Preise an den Zapfsäulen - und was dagegen zu tun ist. Die Politik muss endlich anfangen, mit der Bevölkerung Klartext zu sprechen.

tagesschau.de

@AwetTesfaiesus

Pro Tag kosten die Ölimporte Deutschland 45 Mio € **MEHR** als vor dem Krieg. PRO TAG.

Dasselbe kostet 45MW Windkraft Neubau an Land, einmalige Kosten.

Details zur Rechnung: https://nrw.social/@HaraldKi/116220782803124522

Harald (@[email protected])

Ölpreis? Zahlen aus Websuchen: 1 Barrel = 0,137 Tonne Rohöl Preissteigerung seit Krieg: 30€/Barrel Rohöl Einfuhr 🇩🇪: - 75,7 Mio Tonnen/J - 0,21 Mio Tonnen/Tag - 1,5 Mio Barrel/Tag - 45 Mio € **MEHR**-Ausgaben PRO TAG!!! Diese Mehrausgaben, 45Mio €, sind nach einem Tag verbrannt, im wahrsten Sinne des Wortes. Rechnerisch sind 45Mio € grob 45MW Windkraftanlage an Land. Die halten 20-30 Jahre. #nahost #ölpreis #windkraft #Energiewende #iran

NRW.social

@HaraldKi @AwetTesfaiesus

Wie viel Speicherkapazität oder Umwandlung in eine lagerfähige Form ist da eingerechnet?

Es ist wirklich interessant, dass der Satz

"Es ist nicht sinnvoll immer nur mehr Geld in ein löchriges System zu schütten."

bejubelt oder verdammt wird, je nachdem ob es die eigene Blase trifft. Und das ist völlig unabhängig davon, welche Blase man sich anschaut.

@agileranwalt

Also wirklich, da hat er bei seinem Rechenbeispiel wohl nicht alle erdenklichen Szenarien Betrachtet. Unglaublich. Selbst die Risiken durch mögliche Bürgerbegehren und Lieferengpässe oder konkreten Infrastrukturausbaukosten sind nicht enthalten...

Ironie aus.

Aktuell ist der Speicher ja noch gar zwingend notwendig. Um alles zu elektrifizieren brauchen wir noch dermaßen viel EE, dass hier die Prio liegen muss.

Die Batterien werden vom Markt dazugebaut, einfach weil es ein lohnendes Geschäftsmodell ist. Daher kann das aus dieser plakativen Beispielrechnung sehr gut raus.

Je mehr EE, desto mehr Speicher/Grüner H/Regelbaren Verbraucher werden wir wie von selbst durch die variablen Stromkosten bekommen.

@HaraldKi @AwetTesfaiesus

@bastian @HaraldKi @AwetTesfaiesus

Die Kosten für Speicher, Netzausbau und Änderung der Anrufgewohnheiten sind aber die Hauptkostentreiber der Energiewende.

Wenn ich PV im Sommer mit Öl vergleiche, bekomme ich ganz andere Ergebnisse als bei PV im Winter.

Ich habe den Eindruck, dass Speicher gerade kein Selbstläufer sind. Warum ist mir allerdings auch nicht ganz klar, denn die Zusammenhänge von Speicherausbau und variablem Strompreis sehe ich wie Sie.

@agileranwalt

Ich mache mal ein Gedankenexperiment mit Extrembeispiel:

Nehmen wir an, wir hätten so viel EE, dass wir auch im Winter 100 % des Bedarfes decken könnten. Dann bräuchte man nicht speichern, sondern "einfach nur" im Sommer abschalten. Speicher bräuchten wir dann nicht, aber Netzausbau.

Auf dem Weg da hin gibt es das Geschäftsmodell für Speicher. Nicht als Kostentreiber, sondern weil es Geld spart. Statt x-fach Überkapazität aufzubauen, reicht Speicher.

Das Geschäftsmodell funktioniert bereits jetzt. Der Flaschenhals aktuell sind die Genehmigungsverfahren. Wir haben bereits jetzt mehr Speicherprojekte, die genehmigt werden müssen, als Gas-Kathi in Ihren Berechnungen für die Zukunft annimmt.

Wir hängen hier von der Bearbeitung der Netzbetreiber und der gesetzlichen Regelungen ab.

Bei @VQuaschning gibt es dazu genaue Erklärungen.

Zum Nachdenken: Biogas-Anlagen könnten von Grundlast auf bedarfsgerecht umgebaut werden. Mit Förderung kompensierte das Gaskraftwerke.

@HaraldKi @AwetTesfaiesus

@agileranwalt

Noch mal zum "Hauptkostentreiber Energiewende". Diese Formulierung klingt ja erst mal ganz schlimm und riesig. Aber sie ist halt echt verschwindend klein zum Hauptkostentreiber Fossilverbrennung:

1. Laufende, nie enden wollende horrende Importkosten.

2. Global entstehende Kosten durch Auswirkungen der Klimakatastrophe (Landwirtschaft, Hitze, Ökosystemmigrationen)

3. Global entstehende Kosten durch Katastrophen der Klimakatastrophe.

4. Gesundheitsschäden (nicht nur in Deutschland) durch Umweltverschmutzung

5. Auswirkungen politischer Zugeständnisse durch Erpressbarkeit von "Schurkenstaaten": Russland, Iran & Co., Trumpistan, etc.

6. Wertschöpfung ausschließlich durch Großkonzerne; Dadurch geht die Arm-Reich-Schere weiter auf

Absolut und relativ gesehen sind die "Hauptkostentreiber der Energiewende" wirklich nichts gegen die "normalen Kosten der Fossilverbrennung".

@HaraldKi @AwetTesfaiesus

@bastian

Manche der Kosten werden wir auch mit Energiewende tragen, aber ich erinnere mich nicht eine These vertreten zu haben, dass fossile Energieträger alle Kosten eingepreist haben. Insoweit arbeiten Sie sich an einem Strohmann ab.

Nach meiner Erfahrung gibt es in keinem Bereich so viel tendenziöse Berichterstattung wie in der Energiewende. Und das geht in beide Richtungen.

Auch das entweder oder, was immer aufgemacht wird, das gibt es überhaupt nicht. Niemand vertritt wir wollten keine Erneuerbaren, die Position gibt es schlicht nicht.

Falls Sie eine preisgewichtete Übersicht von erzeugtem Strom nach Art der Stromerzeugung finden. Ich wäre daran sehr interessiert. Das würde uns nämlich tatsächlich sagen, wie weit wir schon sind.

@HaraldKi @AwetTesfaiesus

@agileranwalt

Hier geht es um einen Quantitativen Vergleich:

Höhe der MEHRkosten durch den Krieg PRO TAG
im Vergleich zum
damit möglíchen Ausbau der Windkraftnutzung.

Mehr nicht.

Ich habe nur darauf aufmerksam gemacht, wie ihre Formulierung hier leicht den Eindruck erzeugen könnte, die Energiewende sei im Vergleich teuer. Das klingt sehr tendenziös. 😺 Mittel und langfristig spart sie dagegen viel Geld.

Und natürlich gibt es ein entweder oder. Wir haben uns gesetzlich verpflichtet CO2-neutral zu werden, das geht nur mit EE.

Wie würden wir mit einer preisgewichteten Übersicht weitermachen? Was hilft uns in diesem Thread?

@HaraldKi @AwetTesfaiesus

@bastian

Ich würde sagen, dass hier auch Energieträger verglichen werden, denn die Windenergie hat ja gerade das Konfliktrisiko nicht in gleicher Form. Zumindest nicht, wenn die Anlagen erstmal stehen. Allerdings fehlen andere Kosten, die man einpreisen müsste.

Sie würde uns helfen nachzuvollziehen, wie weit wir mit der Energiewende sind und was eine kWh tatsächlich beiträgt zum Bedarf. Am Ende brauchen wir doch Vergleiche zwischen Energieträgern, die die tatsächlichen Kosten vergleichen.

Wenn Sie sagen mehr nicht, dann verstehe ich nicht, wohin Sie mit dieser Debatte wollen. Vielleicht führt diese Debatte aber auch schlicht nirgends hin.

@HaraldKi @AwetTesfaiesus

@agileranwalt
machen wir es kurz: EE haben mit Abstand die niedrigsten Erzeugungskosten, also inkl. Erschließung und Rückbau (ein novum verglichen mit der Atomenergie).

Selbst ohne die Folgekosten der fossilen durch die verursachte klimakatastrophe sind die fossilen die teuersten.

den netzausbau nun bei den EE einzupreisen, obwoh nahezul alle externen kosten der Fossilen von der allgemeinheit getragen werden, ist ein beliebter BWL-ler-Trick.😉

wieviel kosten die pipelines? Wie viel deren militärische Sicherung? Was koste(tete)n die Ölkriege? Kann man das menschliche Leid überhaupt bepreisen?

nein!

aber netzausbaukosten kann man leicht ausrechnen. Also macht man das.

Das ist wie überall: Mitarbeiterzufriedenheit kann man schwer in Geld ausdrücken, aber was der obstkorb kostet, ist leicht identifiziert und somit auch leicht eingespart.

Das gleiche Prinzip wendet die FossilLobby hier bei den Netzausbaukosten an...

@HaraldKi @AwetTesfaiesus

@bastian

Sie arbeiten sich hauptsächlich weiter an einem Strohmann ab. Die Positionen, die sie kritisieren, vertritt hier niemand.

Ich vermute auch, dass Erneuerbare trotz Speicher günstiger wären. Berechnungen lassen das meist weg und vergleichen einen lagerfähigen Stoff mit flüchtiger Energie.

Nur so viel: Es ist durchaus rational bestehende Infrastruktur nicht in die Rechnung mit einzubeziehen. Wir rechnen ja auch nicht die Grundstücke, Häuser oder Dächer in die PV Anlagen ein.

Naja, dennoch einen schönen Abend und ein schönes Wochenende.

@HaraldKi @AwetTesfaiesus

@agileranwalt

ich habe offensichtlich ihre position noch nicht verstanden. Was genau wollen sie aussagen?

Das weiteren war die bisherige bezahlte Infrastruktur nur einer der Punkte. Die anderen Punkte ignorieren sie leider. Häuser oder Dächer zu vergleichen mit dem Bau einer Pipeline geht auch am Thema vorbei. Man braucht ja keine Häuser und Dächer, um ein PV zu bauen. Insofern ist dieser Vergleich unzutreffend. Auch muss ich niemanden anheuern, um meine PV-Anlage zu bewachen. Auch wurde noch kein Land bombardiert und keine Kinder getötet, weil ich PV auf dem da habe.
Sie setzen hier Sachen gleich, die nicht gleich sind. Es mag nicht ihre Aussage sein, aber es war mir wichtig,diese verharmlosung zu enttarnen.

Sie beschweren sich darüber, dass man lagerfähige mit flüchtigen Stoff vergleicht, lassen aber am selben Moment den Vergleich zw. friedlich gewonnenen EE und den auch tödlichen Folgen der fossilen E außer Acht. Das erscheint mir sehr inkonsistent.

worum geht es Ihnen?

@HaraldKi @AwetTesfaiesus

@agileranwalt

Um allen hier Lesenden nicht diese Zweifel schürende und sonst inhaltslose Nebelkerze als letztes lesen zu lassen, folgt eine auf den Punkt gebrachte, wissenschaftlich fundierte Belegung, dass die EE selbst bei 100% günstiger sind.

https://youtu.be/G530Iz7dHOg?t=835

@HaraldKi @AwetTesfaiesus

Söders Energie-Irrtum? Der fundierte Faktencheck

YouTube

@bastian

Sie widerlegen weiter Thesen, die hier keiner aufgestellt hat. Etwas abenteuerlich, aber die Quellen unter dem Video sind in der Tat sehr interessant und lesenswert. Daher danke für die Verlinkung des Videos.

"To ensure a smooth, fast, and cost-effective transition to 100% renewable energy across all sectors,
governments need to adopt national legislative acts that will ensure the swift uptake in the development of
renewable energy, storage technologies, sector coupling, and smart energy systems."

@HaraldKi @AwetTesfaiesus

@HaraldKi @AwetTesfaiesus
Wo kann das importierte Öl durch Erneuerbare ersetzt werden?
Verkehr (ca. 55 %): Der größte Teil wird zu Diesel, Benzin und Flugkraftstoff verarbeitet. Zum größten Teil elektrisch mit BEV ersetzbar.
​Industrie (ca. 25 %): Besonders die chemische Industrie nutzt Öl als Rohstoff (z. B. für Kunststoffe und Medikamente). Durch grünen Wasserstoff ersetzbar.
​Heizungsmarkt (ca. 15 %): leichtes Heizöl in privaten und gewerblichen Gebäuden. Elektrisch mit Wärmepumpe.