Wohneigentum ist in Österreich höchst ungleich verteilt. Gut die Hälfte der Haushalte in Österreich besitzt keine Immobilie und wohnt zur Miete. Weitere 42,3 Prozent besitzen nur ihren
#Hauptwohnsitz. Das zeigt unsere Analyse auf Basis des Household Finance and Consumption Surveys (HFCS). 1/
Überhaupt nur 8,5 Prozent der Haushalte besitzen zusätzliche Immobilien, die vermietet werden können. Der Großteil davon besitzt eine weitere Immobilie (6,7 Prozent), nur 1,3 Prozent zwei weitere und gerade mal 0,5 Prozent (etwa 21.000 Haushalte) besitzen drei oder mehr zusätzliche Immobilien. 2/
Die Einnahmen aus Vermietung sind ähnlich ungleich verteilt wie der Immobilienbesitz. An das vermögendste Fünftel fließen fast 90 % der privaten Mieteinnahmen. Allein 71,6 % gehen an das reichste Vermögenszehntel. Die ärmere Hälfte der Bevölkerung erhält hingegen nur 2,4 % der Mieteinnahmen. 3/
Um Wohnen langfristig leistbar zu machen, empfehlen wir eine strengere
#Mietpreisbremse, die auch im privaten Mietmarkt jährliche Erhöhungen auf maximal zwei Prozent begrenzt. Außerdem braucht es eine Überarbeitung des
#Betriebskostenkatalogs, um versteckte Kostensteigerungen einzudämmen. 4/