EDIT: Danke für eure Erfahrungswerte! Das hilft mir weiter 🌻

Frage an die #Proxmox-affinen Menschen in meiner TL: Habt ihr Erfahrungswerte bzgl. einer "Obergrenze" für die Größe einer VM in Bezug auf Migration zwischen Hosts? Storage wäre Ceph. VMs mit ein paar GB lassen sich ja prima migrieren, aber wie sieht es aus, wenn sie TB-große Datenpartitionen hinter sich herziehen?

Ich weiß, dass die Daten im Ceph liegen, hab ich selber eingangs erwähnt. Es könnte ja aber trotzdem sein, dass Proxmox da Gefühle hat. Dass das in der Theorie kein Problem sein sollte, denke ich mir so. Ich frage aber nach Erfahrungswerten aus der Praxis.
@netzwerkgoettin wie gesagt. Die Größe der Ceph-Disk ist für die Migration irrelevant.
@anton Und das ist eine wertvolle Information, vielen Dank 👍 🌻
@netzwerkgoettin Wir haben zwischen den Hosts nur 10 GbE (reminder: 10 GbE ist von 2002 und nur drei Jahre jünger als 1 GbE …) und das geht trotzdem bei Umzügen im ein- bis niedrigen zweistelligen TB-Bereich ganz gut.
@netzwerkgoettin Meine Proxmox Backup Server VM mit 6 TB hat da bei ner Migration keine Probleme
@netzwerkgoettin nur so ein Gedanke.... Macht es nicht Sinn, die Daten nicht an die VM zu hängen sondern die VM via Netzwerk darauf zugreifen zu lassen? Backup und restore dürften dann deutlich einfacher sein.
@netzwerkgoettin Warum Daten migrieren, wenn schon alles im Ceph Storage liegt?
@netzwerkgoettin solange die Daten im Crph liegen sollte es größentechnisch keine Probleme geben, außer das OS möchte einen Check machen.
@netzwerkgoettin hab hier ne VM mit 20TB Disk, die hab ich schon mal zwischen zwei Hosts live migrieren können. Storage bleibt ja einfach in ceph und hatte bei mir keinen Impact
@netzwerkgoettin Wenn du brauchst, kann ich gern auch nach deinen Angaben mal dinge testen.

@netzwerkgoettin Ich glaub die größte VM die ich hier ab und an durch die Gegend schiebe hat 300GB - ohne Ceph, nur via 10GBe Netzwerk direkt live migriert, das hat immer problemlos geklappt.

Aber wenn deine TB-Große VM in Ceph liegt, sollte da ja eh nicht viel zu migrieren sein? Die Daten liegen ja im Ceph und sind von allen Nodes erreichbar.
Zumindest bei meinen Ceph Tests damals wurde dann nur der RAM live migriert und das wars.

@netzwerkgoettin haben die Proxmox Nodes denn keinen Shared Storage? Eigentlich wird doch nur der Inhalt des Ram verschoben und nicht die Disk selbst
@netzwerkgoettin wenn du denselben Ceph-Storage drunter hast, ist die Größe der VM-Disk irrelevant. Da gibt es ja nur das Signal, dass das Ceph-Volume vom neuen Host geöffnet wird.
Der RAM der VMs bzw. die Änderungen desselben sind bei Live-Migrationen das größte Problem. Da kann schnell die NIC zum Problem werden (Beispiel: dein Redis bekommt zu viele Änderungen reingedrückt).
Selbst mit lokalem Storage sind mehrere TB Disk kein Problem. Muss halt alles stabil laufen und darf nicht plötzlich dein Netzwerk abreißen. Selbst dann aber lösbar: dann läuft die VM auf dem bisherigen Host weiter.
@anton @netzwerkgoettin Das ist aber ein Problem so ziemlich aller Virtualisierungslösungen. Change Rate vom RAM kann zum Problem werden. Und da hilft nur schnelleres Netzwerk.
@netzwerkgoettin ach so. Die größte Disk war 1TB. Migration in Sekunden: musste ja nur der RAM übertragen werden.
@netzwerkgoettin Wenn der Storage Ceph ist stellt sich diese Frage nicht. Da wird nichts migriert.
@netzwerkgoettin also bis 2TB gehts eigentlich. Was größeres hab ich jetzt noch nicht durch die gegen geschoben. Sollte aufm Ceph aber eigentlich völlig egal sein.