Ein starker Text von Christian Wulff:

"Wir müssen sagen, dass Vielfalt ein Vorteil ist, dass die Wahrung der Menschenwürde eines jeden ein großer Gewinn ist.
Dass Europa ein lebenswerter Kontinent genau deshalb ist, weil wir das bisher hier gewährleisten – und uns damit auch von Amerika absetzen."

Unbedingte Leseempfehlung:

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/queerspiegel/ex-bundesprasident-christian-wulff-ich-verstehe-nicht-warum-nicht-alle-menschen-sagen-sie-sind-woke-15340392.html

Ex-Bundespräsident Christian Wulff: „Ich verstehe nicht, warum nicht alle Menschen sagen, sie sind woke“

In der Demokratie ist es notwendig, dass Menschen der Mehrheitsgesellschaft es als ihre ureigenste Pflicht ansehen, sich für Minderheiten und deren Rechte einzusetzen, findet CDU-Politiker Christian Wulff. Wir dokumentieren eine Rede, die er kürzlich zu diesem Thema gehalten hat.

Der Tagesspiegel

Christian Wulff:

"Es werden 2026 wieder Menschen stigmatisiert und diskriminiert. Und insbesondere soziale Medien sind ein großer Nährboden für Hetze und Hass, für Radikalisierung.
Die Mörder von Walter Lübcke in Deutschland sind alle im Netz aufgepeitscht und angetrieben worden. Aus all den Gerichtsakten ist das eindeutig erkennbar."

Gut, dies aus dem Mund eines einst führenden CDU Politikers zu hören. Lübckes Denkmal vor der Parteizentrale wird dagegen weiterhin ignoriert.

Ein Text zum Nachlesen. Eine Mahnung, aber auch Ermutigung:

"Toleranz ist mehr als Dulden. Sie heißt, Vielfalt aktiv anzuerkennen. Eine Gesellschaft ist stark, wenn sie alle Menschen als gleichwertig behandelt – unabhängig von Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung. Wir wären eine arme Gesellschaft, würden wir auf diese Vielfalt und die Würde jedes Einzelnen verzichten oder sie einschränken."

Man würde gerne sagen, lasst uns ihn zu unserem Präsidenten wählen...

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/queerspiegel/ex-bundesprasident-christian-wulff-ich-verstehe-nicht-warum-nicht-alle-menschen-sagen-sie-sind-woke-15340392.html

Ex-Bundespräsident Christian Wulff: „Ich verstehe nicht, warum nicht alle Menschen sagen, sie sind woke“

In der Demokratie ist es notwendig, dass Menschen der Mehrheitsgesellschaft es als ihre ureigenste Pflicht ansehen, sich für Minderheiten und deren Rechte einzusetzen, findet CDU-Politiker Christian Wulff. Wir dokumentieren eine Rede, die er kürzlich zu diesem Thema gehalten hat.

Der Tagesspiegel

Christian Wulff: "Nutzen wir die Gelegenheit, dass wir in Schulen gehen, in Bereiche junger Menschen, die anfällig zu werden scheinen für bestimmtes Gedankengut. Denn politische Vergiftung ist das Gefährlichste für ein Gemeinwesen, für eine Demokratie. Rechtsextremismus, der grassiert, vergiftet die Demokratie schleichend. Das beginnt an vielen Stellen, auf allen Ebenen. Dem müssen wir gemeinsam viel deutlicher entgegentreten."

Ende März bin ich in Essen in der Schule
https://journalismus-macht-schule.org/nordrhein-westfalen/

Nordrhein-Westfalen – Journalismus macht Schule

@Ruhrnalist Das ist eine gute Aktion,ich hatte zwei Deiner Kolleg:innen vom Lokalfernsehen und der -zeitung in der Klasse. War eine tolle Stunde.

@Ruhrnalist

Wulff wurde von den eigenen Leuten und BLÖD abgesägt.

@smial @Ruhrnalist diese aussage stimmt so nicht. mindestens genauso beteiligt waren die schlaumeier die von Redaktionen in Berlin oder Hamburg aus über sein biederes Haus in großburgwedel oder die perlenohrringe seiner Frau gelästert haben

@wei3

Man kann sicherlich weitere "interssierte Kreise" hinzufügen.

@Ruhrnalist

@Ruhrnalist
Ich weiß, was er meint und stimme in dem Punkt zu, was er fordert. Aber das ist eben nicht Toleranz. Das Problem der Toleranz ist, dass sie eben Duldung bedeutet und auch so gelebt wird. Das was Wulff beschreibt ist Akzeptanz. Diese Gleichwertigkeit gibt es nur mit Akzeptanz. Und das größte Missverständnis der Akzeptanz ist, dass sie bedeuten würde, andere nicht zu kritisieren.