1991 kam es bei den Wahlen in Hessen zum Machtverlust der CDU/FDP-Koalition.

Die SPD wurde mit 40,8 % der Stimmen knapp vor der Union (40,2 %) stärkste Partei und konnte mit den Grünen die 2. rot-grüne Koalition in Hessen bilden.

Nicht mal der superkonservative CDU-Kandidat Walter Wallmann kam damals auf die Idee, vom Wahlsieger Hans Eichel (SPD) eine Teilung des Ministerpräsidentenamtes zu fordern.

Weil damals selbst Erzkonservative noch mehr Anstand und Würde besaßen als Jens Spahn heute.

@jensclasen Damals gab es Alternativen zu einer Regierungsbeteiligung der CDU.
@jensclasen ... und damals war das sogar noch knapper - unter 19000 Stimmen Abstand im Vgl. zu gut 27000 diesmal.

@jensclasen

Wobei der Vorschlag ja sogar ganz spannend sein könnte. Allerdings nicht als direkte Reaktion ohne jegliche Gespräche im Kontext eines Schmutzkampagnen-Vorwurfs. Damit diskreditiert sich die Idee von selbst und reiht sich leider unrühmlich in die Wahlniederlage ein.