Vielleicht sollten wir uns noch härter auf Verbrenner fokussieren...
Spannend auch: Trotz Einbruch der Gewinne um die Hälfte, gibt's nur 17% weniger Dividende.

Ja, die sture Fixierung auf dem Verbrenner ist nur eines der Probleme. Aber es ist eins.

https://youtu.be/iTgeCG-EXAY?is=cseSr0ZXSZh9I6BK

@BlumeEvolution

VW-Mitarbeiter zittern: 50.000 Stellen vor dem Aus

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@Teh_Doc_Inan Was ich krass finde: VW will trotz Gewinnen und Dividende Leute entlassen.

Erhalt der Substanz des Unternehmens würde doch eigentlich erfordern, dass nur dann Leute entlassen werden, wenn es keine Gewinne und keine Dividende mehr gibt.

@BlumeEvolution

@ArneBab

„Erhalt der Substanz des Unternehmens würde doch eigentlich erfordern, dass nur dann Leute entlassen werden, wenn es keine Gewinne und keine Dividende mehr gibt.“

Das ist leider wohlklingender Unfug, denn es stimmt nur, wenn man Grund zur Annahme hat, mittels dieser Mitarbeiter/Werke/Produkte **künftig** Erträge erwirtschaften zu können.

@Teh_Doc_Inan @BlumeEvolution

@Saupreiss Ja, klar.

Die Annahme für "Erhalt des Unternehmens" ist, dass diese Mitarbeiter mehr wertvolle Fachkenntnisse oder Institutionelles Wissen haben, die vom Unternehmen genutzt werden können, als sie kosten.

Wenn sie das haben, ist die Kündigung mindestens kurzsichtig.

Wenn sie das nicht haben, sind die aktuell geringeren Gewinne vorgeschoben, um zu verschleiern, dass die Kosten der zu späten Strategieänderung auf die Beschäftigten abgewälzt werden.

@Teh_Doc_Inan @BlumeEvolution

@ArneBab

Exzellente Entwickler von Verbrennungskraftmaschinen, Getrieben… Dazu Spezialisten für absolut gleichmäßige Spaltmaße.

Wäre ich gewinnorientierter Anleger (dazu gehören übrigens auch Rentenversicherungen und Co.), würde ich zugreifen… Nicht.

Es ist absehbar, dass das Geschäftsmodell nicht mehr aufgeht und darauf muss man reagieren, bevor die Zahlen tiefrot sind.

@Teh_Doc_Inan @BlumeEvolution

@Saupreiss Teil der Kündigungen sind in Software-Entwicklung, deswegen gehe ich stark davon aus, dass deine Beschreibung der Fachkenntnis nicht allgemein auf die Leute trifft.

Und statt den anderen Qualifizierung in Bereiche zu bieten, die in Zukunft gebraucht werden, werden Leute gefeuert.

Dazu kommt Institutionelles Wissen, das so verloren geht.

Und ja, ich finde, dass Anleger mit *kurzfristigen* Gewinnabsichten meistens schädlich sind.

@Teh_Doc_Inan @BlumeEvolution

@Saupreiss Und gerade das, was ich untragbar finde, ist, dass Änderungen des Geschäftsmodells auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden.

Ja, die Strategieänderung wäre 4 Jahre vorher nötig gewesen. Waren ohne Änderung aber ja *noch* Gewinne drin. Die wurden mitgenommen und ausgeschüttet.

Jetzt brechen die (wie zu erwarten war) ein und die Beschäftigten sollen die Zeche zahlen.

@Teh_Doc_Inan @BlumeEvolution

@ArneBab

„Und gerade das, was ich untragbar finde, ist, dass Änderungen des Geschäftsmodells auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden.“

Emotional kann ich das nachvollziehen. In einer Kapitalgesellschaft sind Mitarbeiter aber kein Selbstzweck.

Arbeitsverträge können gekündigt werden, gerade auch, um auf Veränderungen reagieren zu können. Das ist auch erstmal nicht falsch, sondern erlaubt es, auf veränderte Bedingungen zu reagieren.

@Teh_Doc_Inan @BlumeEvolution

@ArneBab

Und jetzt mal spezifisch VW: Hattest Du einen unbefristeten Vertrag, wurdest Du vergleichsweise sehr gut bezahlt. Natürlich möchten die AN, dass das so bleibt. Kann ich menschlich nachvollziehen.

Das sind Leute, die verbreitet für ihren persönlichen bescheidenen Wohlstand weiter Verbrennungsmotoren bauen und die Kosten für ihren Wohlstand externalisieren. Meine Solidarität gilt jenen, die damit aufhören möchten. Und zwar ausschließlich jenen.

@Teh_Doc_Inan @BlumeEvolution

@Saupreiss Meine Solidarität gilt auch denen, die bei einem Umbau in ein besseres Geschäftsmodell mitgehen würden, selbst wenn sie ihn nicht von sich aus betreiben wollen.

@Teh_Doc_Inan @BlumeEvolution