Der Unionskandidat verhagelt Schul-PR-Termine, reißt im tv-Interview sexistische Sprüche, aber "die grüne Frau" ist das Problem.
Reiches Fossillobbypolitik schadet Bevölkerung, Wirtschaft, Sicherheit & Klima, aber Hauptsache "gegen links".

Es ist eine Sache, wenn eine ausverkaufte Union zum Machterhalt diese Spins setzt.

Eine andere aber, dass Medien von ÖRR bis Spiegel in freundl. Zusammenarbeit mit Springer dieses Spiel mit betreiben &den trumpesken Kulturkrampf dann noch zur Debatte adeln.

@NaMi Wobei der Veröffentlichungstermin des Rehaugen-Videos sicherlich nicht ganz zufällig war.

@rainer

Ja, riesen Zufall, dass Leute mal schauen, was jemand eigentlich (öffentlich & verbatim) so sagt, der gerade Ministerpräsident eines Bundeslandes werden will.

Das Ding hat übrigens niemand "jetzt veröffentlicht", es war ein die ganze Zeit öffentliches & vom Kandidaten aus freien Stücken so abgehaltenes tv-Interview.

@NaMi Ich weiß. Und bleibe dabei: Es war gewiß kein Zufall, daß dieses Video, was scheinbar jahrelang völlig undbeachtet war, kurz vor der Wahl revitalisiert wurde.
Politik ist kein Morgenkreis, in dem alle nett sind.

@rainer

Komisch, dass dein Zufall-kein-Zufall-Detektor scheint's nicht an dem Punkt anspringt, wo einer zu Macht-und-Wahl-PR-Zwecken öffentlich solche Interviews abhält.
Aber dann finstere Verschwörung zu wittern scheint, wenn vor einer Wahl Leute nachschauen, was die sich zur Wahl Stellenden denn so zu sagen haben.

@NaMi Sorry, bei Whataboutism bin ich raus.

@rainer

Wo ist da "whataboutism"?

Er labert zu vermeintl. PR-Zwecken sexist. und anderen Mist.
Sie (und viele andere) sagten "krass, was der so erzählt".

Du willst mit "kein Zufall"-Raunen letzteres zum Problem machen.
Die Antwort darauf, dass hier doch wohl eher ersteres das Problem ist, hat mit "whataboutism" doch herzlich wenig zu tun.