Im Rahmen der 6. Klimabuchmesse lädt der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre am Freitag, den 20. März, zur Veranstaltung „Zerstörung und Neuanfang. Das Mitteldeutsche Braunkohlerevier in Kultur und Konzernkritik“ ein.
Die Veranstaltung schafft unterschiedliche Zugänge zur Umweltzerstörung durch den Braunkohleabbau, macht menschliche Schicksale greifbar und zeigt gesellschaftliche Handlungsoptionen auf.
Zu Beginn liest der Autor und Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar aus seinem neuen Buch „Letzte Kohle. Andere Landschaften. Zum Ende der Epoche Braunkohlebergbau in Deutschland“.
Im anschließenden Podiumsgespräch, moderiert von Britta Veltzke (MDR), erklärt Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, wie die Zivilgesellschaft Druck auf Braunkohlekonzerne wie MIBRAG und RWE ausüben kann. Seit 40 Jahren setzen sich die Konzernkritiker*innen auf Hauuptversammlungen für Umweltschutz und Menschenrechte ein.
Verena Landau, freischaffende Künstlerin und Dozentin am Institut für Kunstpädagogik der Universität Leipzig, stellt in ihren Werken immer wieder einen Zusammenhang zwischen der Kunst und der Welt der Konzerne her. In einer Postkartenserie zeigt sie das vor dem Abbaggern gerettete Dorf Pödelwitz.
Franzi Knauer und Nora Mittelstädt vom Verein „Pödelwitz hat Zukunft“ entwickeln seit 2020 ein Modelldorf im Sinne des sozial-ökologischen Wandels. In dem Ort südlich von Leipzig am Rande des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain entsteht Schritt für Schritt eine Gemeinschaft, die inklusives Wohnen und Arbeiten mit einer solidarischen Landwirtschaft verbindet.
Interessierte können am folgenden Tag, Samstag, den 21.03. um 10 Uhr, an einer kostenlosen Führung durch Pödelwitz teilzunehmen.
📍 Deutsches Buch- und Schriftmuseum
Deutscher Platz 1
04103 Leipzig
🕕 Freitag, 20.03.2026
18:00-20:00 Uhr
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos, es ist keine Anmeldung erforderlich.
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