Quantitative Metriken setzen falsche Anreize. Was in vielen Disziplinen längst ein strukturelles Problem ist, hat die #Rechtswissenschaft noch nicht erfasst. Sie kann #Bewertungslogiken sowie #Publikationsinfrastruktur noch so gestalten, dass diese den epistemischen Anforderungen der Disziplin entsprechen & eine belastbare Grundlage für #Forschungsbewertung schaffen.

Wie? Dazu habe ich mit @philippfalkenburg bei #IntRechtDok ein #Preprint veröffentlicht:
https://doi.org/10.17176/20260309-114602-0
#CoARA #DOA #OA

@elleneuler @philippfalkenburg
Schade dass es im Artikel zwar um falsche Anreize geht, das Werbebild davon aber nur so strotzt. Steigende Kurse, Pokale, Goldbarren. Lenkt das Bild, das Aufmerksamkeit erzeugen soll, dann nicht eher vom Artikel ab?
@jpthiele @philippfalkenburg
Das Bild visualisiert den status Quo. In unserem Beitrag argumentieren wir, warum es so nicht sein sollte. Was wäre ein passendes Bild?
@elleneuler @jpthiele @philippfalkenburg Zumindest eins mit klarer Urheberschaft und Lizenz?
@c_riesen @jpthiele @philippfalkenburg
Liebe Christina, das Bild ist im ALT-Text transparent als KI-generiert gekennzeichnet. Eine klassische Urheber:in gibt es daher nicht – solche Bilder sind bei abstrakten Motiven im Grunde „born open“ und können nicht lizenziert werden. Normalerweise nutze ich eigene oder frei lizenzierte Bilder; bei so abstrakten Themen ist KI schlicht ein praktisches Illustrationswerkzeug. Aber ja, der Stil ist eben "KI Gleichförmigkeit"
@c_riesen @jpthiele @philippfalkenburg
FunFact: Das Bild war ursprünglich ein anderes & ging auf LinkedIn schnell viral. Ein Meme, mit einer Anspielung auf die Ersetzung kommerzieller Verlagsstrukturen durch nichtkommerzielle Lösungen aus der Wissenschaft. Wegen der starken Abhängigkeit der ReWi-Autor:innen von den Verlagsmarken zu Beginn der Karriere wurde es auf besorgte Bitte hin ausgetauscht. Zeigt ganz gut: Auf dem Publikationsmarkt muss sich dringend etwas ändern.