Wie gerecht ist die neue erhöhte Pendlerpauschale?
Wie gerecht ist die neue erhöhte Pendlerpauschale?
Für den Weg zur Arbeit nicht das Auto, sondern den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, kommt für die Mutter nicht in Frage: “Der ÖPNV bei uns auf dem Land ist ein Witz”, sagt sie
Ah, da isser wieder, der schlechte ÖPNV auf dem Land. Die Dame wird dann aber auch schön immer progressive Parteien bei der Kommunalwahl wählen, die das Thema mal angehen, hm?
Der größte Witz ist ja, wie das verkauft wurde als die große Entlastung von bspw. Fahrradfahrern, aber bei den Distanzen die man mit dem Rad pendelt, kommt man halt niemals über den AN-Pauschbetrag. Also wunderbar kaschierte Autoförderung.
Doppeljokus: das untere Einkommensdrittel der Haushalte zahlt praktisch kaum Einkommensteuer. Die muss man aber zahlen, un dann durch Steuerrückerstattungen überhaupt etwas zurückzubekommen.
Ist die Erhöhung also gerecht? Sie hilft
(gut, beim letzten Punkt spricht nur mein Zynismus)
Ich folgere: sie ist nicht gerecht.
Jahaa, haben wir gehört. Aber zu Fuß, zu Fahrrad fährt man meistens nicht genug Kilometer, um über den Pauschbetrag zu kommen. Es ist also für die überwiegende Mehrheit der Fuß- und Fahrradpendler ega-hal.
Das ist ja die geniale Verschleierung der Autoförderung. Weil immer wer kommt und erzählt “Das geht ja mit jedem Verkehrsmittel und gilt jetzt ab dem 1. Kilometer”.
Dann findet man bestimmt als Showcase noch den einen Fahrradfahrer im Land, bei dem es einen Unterschied macht, weil er sonst noch absurd hohe Werbungskosten hat, und fertig ist das Märchen.
ES - NUTZT - NUR - DEN - AUTOFAHRERN. Und ab jetzt sogar ab dem 1 Kilometer. Wer glaubt denn ernsthaft, dass die CDU hier plötzlich was für andere Verkehrsmittel tun würde?