@JamesBont @sven_giegold Was soll an unserer Wirtschaft demokratisch sein? Erfolgt die Preisbildung demokratisch, so das Erneuerbare Energien billiger sind (weil eine Mehrheit Klimaschutz will) oder hängt der Preis nicht von Herstellungsbedingungen, Gesamtangebot und Nachfrage ab? Bestimmen die Leute, die in den Unternehmen etwas herstellen mit darüber, was produziert wird? Und selbst wenn sie in einer demokratischen Genossenschaft herstellen, können sie den in einer "sozialen" freien Marktwirtschaft sich entscheiden ein Produkt oder eine Menge aus ökologischen Gründen nicht zu produzieren oder müssen sie dann nicht befürchten am Markt von einem weniger skrupellosen Unternehmen verdrängt zu werden und irgendwann wegen fehlenden Umsatz und Gewinn pleite zu gehen oder von den erfolgreicheren Unternehmen geschluckt zu werden? Sind die als Aktiengesellschaft organisierten nicht vom Willen der Aktionär*innen abhängig, deren mehrheitliches Hauptinteressen es sind Wertsteigerung ihrer Aktien oder Dividenden aus dem Unternehmensgewinn zu erhalten. Und nach x Jahren Hartz IV /Bürgergeld/Grundsicherungsdebatte wissen wir auch, Arbeitslose werden sehr schnell in existenzielle Armut gestürzt wenn sie eine klimaschädliche Arbeit aus Gewissensgründen ablehnen.
Die soziale Komponente spielt in der Wirtschaft nur eine Rolle wenn es starke Kräfte gibt, die sie erkämpfen (siehe Gewerkschaften und 40 Stundenwoche oder arbeitsfreier Samstag in Deutschland oder Novemberrevolution 1919 und 8 Stundentag) oder starke Kräfte aus Angst vor denen sie eingeführt werden (siehe soziale Vorsorge einzelner Unternehmen die es sich von ihren Gewinnen leisten konnten während der Industrialisierung).