Frage zum #BücherSonntag

"enemies to lovers" ist einer der beliebtesten Tropes - was gefällt Euch daran (nicht)?

Ich persönlich mag den Trope sehr, weil er eine besondere Spannung mitbringt, vor allem, wenn der Feind eben doch nicht einfach nur böse ist, sondern die Story eine überraschende Wendung nimmt / alles ganz anders ist, als gedacht 👀 ...

#EnemiesToLovers

@Literatopia
Ich mag diesen Trope an sich - wenn er denn gut und glaubwürdig umgesetzt wird, oder mit einem interessanten Twist.
Wie zum Beispiel in "Heated Rivalry" von Rachel Reid und in "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen.
1/2

@Literatopia

Öfter mal ist es aber so, dass die angeblich stark verfeindeten Figuren es letztendlich nicht wirklich sind, oder sie müssen nur kurz ein Missverständnis aus dem Weg räumen oder ähnliche kleine Probleme - und zack, der großen Liebe steht nichts mehr im Weg.
Das ist für mich dann kein "Enemies to Lovers".

2/2

@amalia12 ja, ich finde auch, dass "Feinde" zu oft für jede kleine Unstimmigkeit genutzt wird, es muss schon eine richtige Feindschaft sein, damit es mich überzeugt.
@Literatopia Ja, genau so sehe ich das auch.
@Literatopia Reizvoll daran ist, dass Figuren, die sich als Paar nicht auf den ersten Blick aufdrängen, zusammengebracht werden (was natürlich spannend sein kann), aber wie so vieles steht und fällt die Sache mit der Umsetzung. In Fällen, in denen eine Figur sich der anderen gegenüber wirklich entsetzlich verhält, aber, ach, eben doch unwiderstehlich attraktiv ist, so dass es kommt, wie es kommen muss, empfinde ich das nicht unbedingt als sehr glaubwürdig oder nachvollziehbar.

@Ardeija
"… empfinde ich das nicht unbedingt als sehr glaubwürdig oder nachvollziehbar."

Das haste jetzt aber schön rücksichtsvoll formuliert. 😁

@Literatopia

@Sascha_Raubal Gelegentlich bin ich eben bemüht, ein freundlicher Mensch zu sein. @Literatopia
@Ardeija
Finde ich gut. Sich gelegentlich mal zu bemühen. Das muß dann aber auch reichen. 😜
@Literatopia