Mal kurz abgesehen von der Sachebene:

ich finde es erstaunlich, dass dieselben Leute, die sich zurecht vor x Jahren über den Kampfbegriff „Raubkopierer" beklagt haben, jetzt bei ungefragtem KI-Training von öffentlichen Daten vom „größten Diebstahl der Geschichte“ reden.

Meines Wissens nach sind in beiden Fällen die Daten noch genau da, wie sie vorher auch waren.

@rstockm Es ist dennoch Diebstahl geistigen Eigentums.

Der Begriff "Raubkopierer" impliziert Gewalt, da Raub immer ein Element von Gewalt mit sich bringt, zusätzlich zum Diebstahl.

Beim derzeitigen Vorgehen der KD*-Industrie kann man allerdings tatsächlich fast von Raub sprechen. Es ist eine Sache, sich über Kopierschutzmechanismen hinwegzusetzen, aber eine andere Sache, ganze Systeme lahmzulegen, weil man den Hals nicht voll bekommt.

*Künstliche Dummheit

@niemalsnever @rstockm die Diskussion ging damals aber nicht um das Messer in der Hand sondern um die Tauschbörse. Das Argument für das Wort war nie die Gewalt sondern immer der Diebstahl. Und das impliziert dass hinterher jemand etwas nicht mehr hat. Eine Armbanduhr, Geld, einen Kinofilm.