Mal kurz abgesehen von der Sachebene:

ich finde es erstaunlich, dass dieselben Leute, die sich zurecht vor x Jahren über den Kampfbegriff „Raubkopierer" beklagt haben, jetzt bei ungefragtem KI-Training von öffentlichen Daten vom „größten Diebstahl der Geschichte“ reden.

Meines Wissens nach sind in beiden Fällen die Daten noch genau da, wie sie vorher auch waren.

@rstockm welche Ebene ist es denn wenn nicht die Sachebene? Frage nur kurz um meine Antwort a la Devils Avocado abzuwägen :)
@hukl Es geht mir hier nur um die völlig unscharfen Begrifflichkeiten. „Raub“ beinhaltet die Anwendung oder Androhung von Gewalt, das war damals absurd. Und heute ist eine Kopie eben kein Diebstahl.

@rstockm
Eine Kopie von wem? AFAIK war eine Privatkopie von Bekannten immer erlaubt, deshalb ja auch die Urheberrechtsabgabe auf Datenträger.
Gewerbliche Kopien waren dagegen nicht erlaubt. Dementsprechend trifft Diebstahl die Sache IMHO schon. Es kommt ja auch noch dazu, dass auf relativ einfache Weise Plagiate erzeugt werden können, die dann wieder kommerziell verwertet werden können, ohne das der Urheber dafür entschädigt wird.

@hukl

@rstockm ah ja in die Definitionsdebatte muss ich nicht mit einsteigen :)