"Wo soll der Strom für 50 Millionen E-Autos herkommen?"

Frage für meinen Chef 😅

Nee, aber mal in Ernst. Kann mir das wer beantworten? In meinem Kolleg:innenkreis wurde eifrig diskutiert.

#Mobilitätswende #Verkehrswende

@lara_vm Ich sehe etwas anderes, wo sollen die Autos geladen werden? Und was Mazda ins Spiel brachte, woher kommen die Akkus? Dazu müssen ja auch nach einer gewissen Zeit ausgetauscht, die Akkus ausgetauscht werden. Das dritte, die meisten Menschen haben kaum Geld zum Leben, da sind ein neues Auto nicht drin. Strombedarf wäre am leichtesten zu beheben

@tigerinflow

Habe gerade eine Website empfohlen bekommen. Da heißt es:

Musst Du Dir ein Auto anschaffen und holst Du einen Neu- oder Jahreswagen? Wenn zweimal ja, dann hol Dir ein Elektroauto. Ansonsten kannst Du das Thema E-Autos ignorieren. Wenn du schon ein Verbrenner-Auto besitzt fahr es weiter.

Wichtig ist, dass alle neuen Autos CO₂-frei fahren können und das geht nur mit Elektroautos.

1/2

@tigerinflow

Elektroautos brauchen in der Herstellung mehr Ressourcen und Energie als Verbrenner. Das liegt an den großen Akkus. Diese benötigen ein paar schwierige Rohstoffe, z.B. Lithium, und viel Energie für die Produktion.

Entgegen aller Gerüchte halten die Akkus von Elektroautos sehr, sehr lange. Hersteller geben mittlerweile Garantien auf 8 Jahre und 160.000 Kilometer, teilweise sogar für 1.000.000 Kilometer.

https://www.klimadialoge.de/e-autos/

2/2

E-Autos

E-Autos werden viel und emotional diskutiert. Einerseits brauchen wir E-Mobiliät für die Energie- und Verkehrswende, andererseits haben auch E-Autos Nachteile. Schließlich sind sie nicht das klassische Öko-Produkt, das man bei Alnatura mal eben in den Jute-Beutel packt. Dies vielleicht auch, weil zumindest die regional angebauten Autos immer noch recht teuer sind. So fragt Otto-Normal-Fahrer, ob...

Klimadialoge.de
@lara_vm Ich rede nicht gegen die E-Autos, aber ich sehe bei uns, es gibt bei uns 12 Ladestationen für 19.000 Einwohner. Dazu leben die meisten Menschen in mehrstöckigen Häusern. Wenn ich schon bei mir sehe, wie es beim Internet aussieht, Glasfaser liegt an, aber Vermieter verteilen es nicht im Haus, das ist das Laden auch nicht besser.
@tigerinflow @lara_vm 12 zu 19.000 ist unterirdisch, das sehe ich ein. Und ja, ich stimme zu, dass der öffentliche Nahverkehr besser werden muss. Ich kann aber berichten, dass zumindest hier bei uns am Bodensee, der Nahverkehr um Welten besser ist als vor 20 Jahren.
@no_brainer Ich merke es durch meinen Sohn, der Schiedsrichter ist. Bus zu verwenden ist oft nicht möglich, die Stadien irgendwo im Wald oder an einem Feld, dann fährt dann 3-mal am Tag. Auch Schulen sind ein Problem, am Sonntag fahre die Tochter meiner besten Freundin von Bad Säckingen nach Villingen. Mit dem Auto 70 Minuten, mit dem Zug mindestens 4 Stunden. Dazu Gepäck für die ganze Woche. Was ich erschreckend finde, das Politiker nicht mal das interessiert, denn vieles ließe sich lösen. nach Basel zum Beispiel sind es 20 Minuten, nächste Schweizer Stadt, 5 Minuten. Bessere Integration könnte vieles lösen

@lara_vm
@lara_vm Was ich letztens allerdings auch mitbekommen, stand in einer Tankstellenbetreiber-Zeitung, manche verlangen Höhe Preise für Strom, da Benzin bald billiger ist, wie in der Schweiz, was ja auch nicht Grad ideal ist. Ich selbst bin für einen guten Mix aus verschiedene Antriebsarten
@tigerinflow @lara_vm Ja, da gehe ich mit. Die Lade Möglichkeiten sollten dort sein, wo das Auto über die Mittagszeit ist. In vielen fällen ist dieser Ort der Betrieb, in dem man arbeitet und wenn der Laden cool ist, dann verschenkt er seinen Strom an seine Mitarbeiter. Solarstrom ist nämlich spottbillig, wenn man die Netzentgelte weglassen kann… (1/2)

Die Akku Entwicklung schreitet extrem schnell voran. So wie ich das überblicke, werden wir dort die nächsten Jahre Akkus sehen, die an wesentlich kleineren Fußabdruck haben werden.

Der große Unterschied zwischen einem Akku und Öl ist: Akkus kann man recyceln, bei Kraftstoff ist das nicht der Fall. (2/2)
@tigerinflow @lara_vm

@no_brainer Nicht den Fehler machen und mit Öl vergleichen. Es geht darum, die wirklichen Hindernisse zu markieren. Ich denke, das Hauptproblem ist die Armut in Deutschland, die schlechte Infrastruktur bei öffentlichem Verkehr und der Fokus auf Konzerne. Dazu kommen noch die Rohstoffe, die es braucht. Mazda gibt an, es reicht nur für 30 Prozent weltweit, deshalb haben die auch erst spät E-Autos auf den Markt gebracht. Auch Toyota wollte erst, aber damals hatten sie noch nicht die Technik und begannen zuerst mit Hybrid.

@lara_vm
@tigerinflow @lara_vm Die Aussage lautet also, dass E-Autos zu teuer sind, oder?
@no_brainer Die meisten kaufen Autos gebraucht um die 1000 Euro, was grad so durch den TÜV geht. Deutschland hat einen zu großen Niedriglohnsektor und die Menschen können nicht investieren. Auch haben die wenigsten ein eigenes Haus. Bei 1500 euro netto im Monat, wenn die Miete schon bei 1000 euro liegt, das kann nicht funktionieren. Übrigens ist auch der Grund, weshalb es auch in anderen Bereichen Probleme gibt.

@lara_vm
@tigerinflow @lara_vm Ja, das sehe ich genauso; zu viele Menschen verdienen zu wenig.
Ich glaube aber, dass es nur eine Frage von Zeit ist, bis es auch Elektroautos in dieser Preisklasse gibt.
@no_brainer das auf jeden Fall. Ist das Gesetz der Monetarisierung. Ich kenne es vom Gabelstapler her, dort bin ich es gewohnt gewesen elektrisch zu fahren

@lara_vm
@tigerinflow @lara_vm Alles Lösbar wenn wir das Geld statt damit Dreck aus zu buddeln und zu verbrennen, was auch kostet, nehmen und und in Technik investieren aus dem lebenslang Strom wird, oder speichert oder verteilt nur weil die Sonne scheint oder es windet. (Fernfusionskraftwerk Sonne).
Das eine ist lukrativer für wenige das andere sinnvoller füe alle.