Warum fordern wir nicht eigentlich wieder ein 9‑€‑Ticket für die Dauer der neuen Energiekrise? Wer fordert das? Wer setzt das um? Wer macht eine Petition? Das hat doch das letzte Mal sehr gut funktioniert und war extrem beliebt.
Robert B. (@[email protected])

Attached: 2 images Linke fordert Neuauflage des 9-Euro-Tickets wegen steigender Spritpreise https://bahnblogstelle.com/249912/linke-fordert-neuauflage-des-9-euro-tickets-wegen-steigender-spritpreise/?no_cache=1

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@wortezimmer hat Herr Pellmann denn auch mitgeteilt, wo er die Milliarden an Euro für Ausgleichszahlungen hernehmen will? Meines Wissens werden nämlich Busfahrer und Triebfahrzeugführer, größtenteils gewerkschaftlich organisiert, nicht auf ihren Lohn verzichten wollen, nur weil die Linke mit warmer Hand Wohltaten unters Volk verteilen möchte. Solche populistischen Forderungen dienen doch nur der Selbstdarstellung und Selbstbeweihräucherung nach Schema „schaut mal, was ich für euch gefordert habe!“ @Volksverpetzer

@entertainer
Ach bitte, als ob die drittgrößte Volkswirtschaft der Erde kein Geld hätte. Fürs Subventionieren der Fossilindustrie reichts jedenfalls bisher immer locker. Vielleicht fragst du lieber mal da nach.

@Volksverpetzer

@entertainer

Und aus Deinen Worten ruft die herkömmlich-gewohnte und ebenso SCHNÖDE Kapitulation vor "Wer soll das bezahlen?" der wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik, oder ...⁉️

@Volksverpetzer @wortezimmer

@Sagittarius_59 vielleicht solltest du einmal versuchen, dem ungeordneten Wortschwall, der deiner unteren Gesichtsöffnung entströmt, soviel Struktur zu geben, dass eine Diskussion möglich wird. Falls nicht: auch gut, dann eben plonk! @Volksverpetzer @wortezimmer
@entertainer @Volksverpetzer @[email protected] Busfahrer usw werden nicht aus Fahrschein-Erlösen bezahlt. Städte, Gemeinden, Landkreise bestellen und bezahlen den ÖPNV, Kommunale Verkehrsbetriebe sind dann noch meist bezuschusst. Außerdem heißen höhere Spritpreise auch mehr Steuereinnahmen bei Mehrwertsteuer und Energiesteuer etc. Die Kfz-Steuer könnte auch mal die tatsächlichen Kosten widerspiegeln. Es gibt ja nicht wenige, die glauben, ihre 150€/a würde hierzulande den Straßenbau finanzieren.
@MattisCB das ist mir klar - es geht letztendlich immer um Gesamteinnahmen vs. Gesamtausgaben. Würden die Kommunen den ÖPNV gratis anbieten, müssten sie ihr Steueraufkommen (z.B. Grundsteuer, Gewerbesteuer) massiv erhöhen, und dann gäbe es wieder Leute, die darüber jammern, warum Oma Haselhorst oder Bäcker Nolte höhere Steuern zahlen müssen, obwohl sie ja garnicht mit dem Bus fahren (können). Im Ergebnis ist das alles ein Nullsummenspiel mit viiiel Spielfeld für Pressure-Groups. @Volksverpetzer
@entertainer @Volksverpetzer nein. Es geht nicht um Gratis-ÖPNV und die Gemeinden müssen nicht die Gewerbesteuer erhöhen. Die Steuern, die ich genannt habe, sind Bundessteuern und der Bund ist verpflichtet, die Kommunen auskömmlich zu finanzieren.
@MattisCB für die Bürgerinnen und Bürger ist es letztendlich sch…egal, ob ihre Steuern und Sozialabgaben letztendlich beim Bund, beim Land, bei der Gemeinde, bei der Krankenkasse oder bei der Rentenversicherung landen - es sind „Zwangsabgaben an den Staat“. Und ob das ÖPNV-Ticket auf 9 Euro heruntersubventioniert wird oder ganz kostenfrei ist, spielt am Ende auch keine entscheidende Rolle mehr. @Volksverpetzer
@entertainer @Volksverpetzer und warum antwortest du immer wieder, wenn doch sowieso nichts eine Rolle spielt? Und nochmal NEIN, du hast wieder Unrecht. Es macht einen Großen Unterschied, ob mein Geld in Rente, ÖPNV etc geht oder in die Taschen von Öl-Konzern-Shareholdern geht, ob meine Gemeinde was von all den Bundessteuern hat, die hier kassiert werden etc. Und damit reicht es mir zu dem Thema. Danke für deinen Beitrag.
@entertainer @Volksverpetzer @wortezimmer Durchaus möglich, dass es sich hier um billigen Populismus handelt. Aber das Geldargument in diesem Zusammenhang finde ich eher kurios: Alles und jedes in einem Staat kostet Geld, die Förderung von Sport- oder Trachtenvereinen, Schaffung von Infrastruktur usf. Die Frage ist doch, _wofür_ der Staat (Land, Gemeinde) Geld ausgeben will. Warum sollte eine Maßnahme wie dieses Ticket unfinanzierbar sein? Ist sie nicht, es hängt einfach davon ab, 1/4
@entertainer @Volksverpetzer @wortezimmer _ob_ man sie setzen will. Wie schon bemerkt: Anderes wird sehr wohl gefördert (z. B. der Autoverkehr, über Straßen: Gäbe es dort Kostenwahrheit, würde sich mancher wundern). Ich will gar nicht deren Sinnhaftigkeit hinterfragen, es geht nur um die Tatsache, dass alles in einem Gemeinwesen Geld kostet und dass es willentliche polit. Entscheidungen sind, die man trifft (für oder gegen irgendwas). Was man für wichtig erachtet, wird dann eher finanziert. 2/4
@entertainer @Volksverpetzer @wortezimmer Und - schlau wäre es (persönl. Meinung) ,wenn die Verantwortlichen zukunftsorientierte Projekte fördern würden (dazu gehört alles irgendwie mit Umwelt-, Naturschutz Verbundene), um auch für Kinder, Kindeskinder eine lebenswerte Welt bereitzustellen. Außerdem wohl auch Projekte, die den Gerechtigkeitsaspekt, Menschenrechte betreffen. Kostet auch alles Geld, kann man machen (oder auch nicht). Aber - um auf dieses Ticket zurückzukommen - 3/4
@entertainer @Volksverpetzer @wortezimmer es ist von den Entscheidungsträgern abhängig, wofür Geld ausgegeben wird. Und das erwähnt Kuriose bei solchen Argumentationen besteht darin, dass die Finanzierung (bzw. deren Schwierigkeiten) fast immer nur bei sozialen Maßnahmen, bei Umweltschutzthemen aufs Tapet kommt. Dabei entsteht der Eindruck, dass eines zu teuer, anderes erschwinglich sei. Der aber ist falsch: Es geht nur darum, was ein Staat für wichtig, richtig ansieht - und was nicht. 4/4

@entertainer @Volksverpetzer @wortezimmer Herr van Aken ist gemeint, nehme ich an?

https://www.die-linke.de/detail/news/bus-und-bahn-muessen-bezahlbar-bleiben-9-euro-ticket-statt-dienstwagenprivileg/

"Um das Ticket dauerhaft bei 9 Euro zu halten, brauchen wir etwa 8 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich. Allein das klimaschädliche Dienstwagenprivileg kostet uns mehr als 6 Milliarden Euro pro Jahr. Wenn wir das streichen, haben wir das 9-Euro-Ticket schon fast finanziert."

Daneben kommen ein Haufen anderer Subventionen fürs Autofahren, und Reiche besteuern will die Linke ja sowieso. Dazu kommt noch, dass es ja offensichtlich möglich ist, "Sondervermögen", also Schulden, aufzunehmen, also ist doch jede angebliche Unbezahlbarkeit eine Ausrede, um nicht zu sagen Lüge.

Bus und Bahn müssen bezahlbar bleiben! 9-Euro-Ticket statt Dienstwagenprivileg: Die Linke

Angesichts der Verhandlungen um die Zukunft des Deutschland-Tickets fordert Jan van Aken, der Vorsitzende der Partei Die Linke, die Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets:

Die Linke