Endlich „ #MadeinEurope “ - doch zu viele Köche verderben den Brei.

Ich habe mich schon in der letzten Legislaturperiode für verbindliche „Made in EU“-Kriterien eingesetzt. Doch im Ringen der Mitgliedstaaten wurde der Industrial Accelerator Act verwässert und unnötig kompliziert.

Wenn wir klimafreundliche Produktion wirklich stärken wollen, brauchen wir klare Regeln und starke regionale Wertschöpfungsketten - auch für europäischen Stahl.

Jetzt sind Europäisches Parlament und Rat am Zug.

@manuelaripa Hm, das stimmt, die #MadeInEurope Klausel des Industrial Accelerator Act #IAA ist sehr verwässert. Aber ist sie nicht auch gerade deswegen nutzlos, weil der Gesetzesvorschlag ausschließlich auf Geographie setzt (mit massig Ausnahmen), aber gar nicht auf die ganzen anderen Dinge, die wir für ethisches öffentliches Auftragswesen bräuchten: #Klima- und #Umweltverträglichkeit, Respekt der #Demokratie, #OpenSource, #OpenStandards, ethisches Geschäftsmodell, etc.?

@ilumium

"weil der Gesetzesvorschlag ausschließlich auf Geographie setzt (mit massig Ausnahmen), aber gar nicht auf die ganzen anderen Dinge, die wir für ethisches öffentliches Auftragswesen bräuchten"

Die Frage ist ja, ob das überhaupt das Ziel von Commission, EP und Council ist. Ich fürchte: Nein.

Der soweit ich verstehe Blankoscheck für Staaten, mit denen man ein FTA hat, sehe ich bspw. extrem kritisch, um es milde auszudrücken.