"Bei seinem ersten Rom-Besuch als neuer Vorsitzender der Bischofskonferenz wird Bischof Heiner Wilmer einige Reformthemen im Gepäck haben. Das könnte ein Härtetest für die zuletzt verbesserten Beziehungen sein, kommentiert Christoph Brüwer."

https://katholisch.de/artikel/67481-zeitenwende-im-roemisch-deutschen-verhaeltnis

#Synodalkonferenz #SynodalerWeg #KatholischeKirche

Standpunkt: Zeitenwende im römisch-deutschen Verhältnis?

Bei seinem ersten Rom-Besuch als neuer Vorsitzender der Bischofskonferenz wird Bischof Heiner Wilmer einige Reformthemen im Gepäck haben. Das könnte ein Härtetest für die zuletzt verbesserten Beziehungen sein, kommentiert Christoph Brüwer.

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@taupunkt
Da bin ich auf die Entwicklung gespannt.
Frage zu synodal:
Ich kenne aus dem ev. Bereich das Wort Synode. Synodal beinhaltet das Wort Synode, wird aber nur von der ev. Kirche benutzt.
Ist es nur ein sprachlicher Unterschied, oder gibt es noch einen anderen?

@Moni Der Unterschied liegt wohl darin, dass bei uns grundsätzliche Fragen der Kirchenstruktur nicht per Mehrheitsvotum entschieden werden können, auch nicht Fragen, die den Glauben betreffen, sondern abschließend Rom zuständig ist, bzw. der jeweilige Bischof in seinem Bistum. Vieles, was vom Synodalen Weg gewollt wurde, was diese Fragen berührt, war daher nie durchsetzbar, ohne grundsätzliche Kirchenstrukturen zu verändern. Für die Ganzkirche entscheidet eben auch noch der Papst.

Bei den evangelischen Geschwistern können ja bestimmte Anpassungen durchaus in einem synodalen Gremium auf basisdemokratischer Entscheidungslage entschieden werden. Darin liegt natürlich ein ganz wesentlicher Unterschied und dieser Unterschied macht den Synodalen Weg so schwierig. Es drohte damals schon ein Schisma, was immer noch abgewendet werden konnte.

@taupunkt
Danke für die Erklärung :) Ähnliches stand im 1. geposteten Artikel.
Den 2. Artikel habe ich nur überflogen.
Aber ich weiß nun, was ein Schisma ist ;)

Ich frage mich aber auch, ob es am Ende um Macht geht, 1 x bezüglich des Schisma-Artikels + zum anderen bezüglich der Position der Frauen als (ich meine es ist noch so) nicht zugelassene Priesterinnen (ich mag mich inzwischen irren, da ich es nicht verfolgt habe). Letzteres macht 1 neues Fass auf, da lass ich mal den Deckel drauf.

:)

@Moni Gerne. Ja, spannende und wichtige Themen. Was eben nie aus den Augen verloren gehen darf, dass Kirche in ihrer gesellschaftlichen Verfasstheit auch immer dem Zeitgeist unterliegt und sich aktualisieren muss. Es hat schon Gründe, warum Päpste die Unfehlbarkeit seit 1870 nur zweimal bemühten. Man darf schon guten Gewissens davon ausgehen, dass die meisten Sachen, die in der Kirche heute diskutiert werden, ziemlich irrtumsbelastet sind.