Hört sich nach etwas an, dass man schon 2017/18 hätte klären können... Bzw., man hätte auch erstmal noch darüber reden können, ob das Konzept des Jets so Sinn macht. Denn, wenn man darüber redet, dass man bei Luftabwehr schon mit paar Drohnen vom Boden aus klarkommen sollte (wo die Entwicklung schon weiter sein könnte*), und dazu auch paar Kampfhubschrauber, da könnten sich Fighter Jets den Bereich ersparen, und somit eher spezifische Rolle.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/fcas-airbus-dassault-100.html
* https://www.mbda-deutschland.de/pressemitteilung/bundeswehr-testet-hochenergielaserwaffe-erstmals-im-einsatz-gegen-drohnen/

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Dazu auch das Ding, dass wenn man wie bei NATO derzeit üblich, generell davon ausgeht, dass Fighter Jets, Angriffe tief hinter der Front vollziehen können sollen - sowas hat aber eigentlich eher geringen taktischen Nutzen, insb. wenn Gegner über Luftabwehr verfügt. Lies, ein gegnerischer Panzer ist hauptsächlich an der Front ein Problem - und dort wäre gefragt, den z.B. mit Artillerie außer Gefecht setzen zu können, statt zu warten, ob irgendwelche CEOs miteinander klarkommen, usw.
@DaLe Es ist wie beim Eurofighter, Frankreich besteht auf Nuklear- und Flugzeugträgertauglichkeit. Damals haben die Briten schon für ihre Träger auf die F-35 gesetzt, heute Deutschland für die "Nukleare Teilhabe".
Schade nur, daß die F-35 nie ihre versprochenen Fähigkeiten erreichen wird. Es wäre zur Sicherheit gut, den Franzosen zu vertrauen.
https://www.telepolis.de/article/US-Regierung-gibt-zu-Die-F-35-ist-ein-Fehlschlag-10767389.html
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