Dieses Gefühl, dass ein Endpunkt von was auch immer erreicht ist, das lässt einen auch seit der Pandemie nicht mehr los. Gefühlt ging es direkt mit dem Angriff gegen die Ukraine weiter und nun zieht wohl eine Krise auf, die das alles in den Schatten stellen könnte, wenn die Dinge richtig schief laufen.

Anstrengende Zeiten sind das. Stabil bleiben im Kopf, sich Auszeiten schaffen, Kräfte tanken für die wichtigen Dinge des Lebens und Nächstenliebe leben lautet wohl die Parole.

@dercasimir Ja, und sich nicht entsolidarisieren lassen.
@dercasimir
Ja, ich hab das auch.
Die Ära nach den Weltkriegen pägte über viele Generationen die Politik, national wie international. Diese Entwicklung rollt aus wie eine Welle am Strand. Mit sich nimmt sie all die Menschen, die dafür standen mit ihren oft leidvollen Erfahrungen aus der Zeit der Weltkriege und der dazwischen. Diese Menschen sterben und zurück bleiben Generationen, die davon geprägt sind aber selbst all das Leid oft nur aus Erzählungen kannten. Jetzt kommen die Kriege auch in unserer "westlichen" Welt gefühlt wieder näher. Es ist jetzt jeder Einzelne gefordert Verantwortung zu übernehmen für das was passiert. Die Nationen mit ihrer Kriegslust können nur durch jeden einzelnen Bürger von Innen heraus verändert werden. Es gibt keinen anderen Weg und kein anderes Fundament.
@werawelt Schön geschrieben. So sehe ich das auch. Wenn jede und jeder in seinem Rahmen dafür sorgt, dass die Welt um einen herum stabil bleibt, man an jeder Wahl teilnimmt, die Demokratie lebt und liebt und damit vielleicht einen kleinen Beitrag leistet, die Gesellschaft resiliente zu halten, also wenn das alle machen oder zumindest die Mehrheit, dann wäre das schon mal eine gute Sache.