Oft wird der Prozess gegen Galilei als Beispiel der Wissenschaftsfeindlichkeit der Kirche angeführt. Doch Historiker stellen fest: die Kirche hat sich zur Zeit Galileis viel enger an die Vernunft gebunden, als er selbst. Sie zog zudem auch die ethischen und sozialen Fragen der Galileischen Lehren in Betracht. So war ihr Urteil rational und gerecht, die Verurteilung betraf letztlich nicht den Inhalt der Lehre, sondern Galileis Unbotmäßigkeit gegenüber dem Papst und seinem Wortbruch.

Galilei stellte seine These als einzig wahr dar, die Kirche verteidigte die Methode der Wissenschaft Thesen immer nur als vorläufig darzustellen. Und in manchen Aussagen lag Galilei in heutiger Sichtweise tatsächlich falsch. Näheres dazu:
https://emmauspilger.wordpress.com/2024/11/06/der-mythos-galileo-galilei/

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Der Mythos Galileo Galilei

Um es vorweg zu nehmen: dieser Mythos ist einer der ersten „Zeitungsenten“ und vielleicht gerade deshalb bis heute so bedeutend. Denn er zerstörte die bis dahin so fruchtbare Partnerschaft zwischen…

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