@cordialis @destatis Ah. Das hatte ich beim Lesen übersehen. Danke!
(Trotzdem wäre ich neugierig, wie da die Verteilung in "etwa gleich" vs "stark unterschiedlich" ist, einfach als Vergleichszahl, wie viel Unterschied eher aus "Gegensätze ziehen sich an" kommt)
@ysegrim @destatis Interessant wäre das sicherlich, würde dann aber weniger auf das Merkmal "Geschlecht" abzielen, wie auf die Einkommensunterschiede insgesamt.
Zumindest für Ehen und noch bestehende eingetragene Lebenspartnerschaften könnte die gemeinsame Veranlagung mittels Steuerklassen III und V ein wenig Aufschluss geben, nicht zu verwechseln mit dem Ehegattensplitting, das wohl eher noch die stärkeren Extremwerte der verschiedenen Verteilung wiedergibt.
Ähm, ESt2025:
https://www.formulare-bfinv.de/ffw/form/display.do?%24context=683BBBB2EB8BB32857DC
(also zentral)
und ich bin *fast* sicher, das das seit ein paar Jahren schon so ist
Früher war es so, dass es für gleichgeschlechtliche Paare ein geschlechtsneutrales Formular gab und für gegengeschlechtliche Paare ein Formular, wo der Mann in Spalte 1 kommt und die Frau in Spalte 2. Dagegen hat dann ein Paar geklagt, dass in umgekehrter Reihenfolge veranlagt werden wollte: Frau in Spalte 1, Mann in Spalte 2. Das Gericht urteilte, dass die Formulare geändert werden müssen.