@elottermann Interessant! Es fehlt aber in meinen Betrachtungen, weil es an meinem Standort zu dem Zeitpunkt unserer Renovierung nicht verfügbar war und auch jetzt nicht absehbar am Horizont ist (wie gesagt ist die Bebauungsstruktur solchermaßen und die Gebäudealtersstruktur so divers, dass ich mir sehr schwer vorstellen kann dass die Kommune hier alles aufreißt und ein neues Rohrnetz verlegt). Gleichzeitig hätten mich aber schon staatliche Auflagen getroffen und wenn wir das nicht 2014 sondern letztes Jahr gemacht hätten wären die Auflagen sogar noch schlimmer gewesen. Ich bin immer dafür, gute Technik zu entwickeln und zu implementieren. Ich kann auch staatliche Regelungen mittragen, die beispielsweise die kommunale Verpflichtet, sinnvolle Energieversorgungskonzepte zunächst für Neubauviertel und im zweiten Schritt auch für den Bestand zu entwickeln und zu implementieren. Dann könnte ich mir ggf. auch noch vorstellen, Hausbesitzer bei Austausch ihrer Heizungsanlage eine Abnahmepflicht einer von der Kommune bereitgestellten tatsächlich erneuerbaren bzw. effizienten Lösung aufzuerlegen. Das Problem mit dem Heizungsgesetz war aber: Es legte den Hausbesitzern ein ganz enges Regelungskorsett auf, ohne die Garantie zu bringen, dass diese Regelungen im Einzelfall überhaupt erfüllbar sind. Das ist eine typisch sozialistische Methode, mir gut aus dem Ostblock bekannt, Gesetze zu erlassen, die der Bürger gar nicht oder nur mit unzumutbarem Aufwand erfüllen kann, und dagegen werde ich mich immer wehren!