@fuchsi @andijah
SocialMedia-Angestellte haben leider jahrzehntelang einetrichtert bekommen, wie toll das bei den Peoplefarmern auf die dort übliche Art und Weise funktioniert. Dass das eigentlich (wenn man sich die realen "Erfolge" im echten leben damit anschaut auf einem nie eingelösten Versprechen beruht traut man sich meist nicht einzugestehen (es würde alle eigene Arbeit, vieles an was man fest glaubte hinterfragen). Ich weiß nicht, ob man im Fedi erfolgreich klassisches marketing betreiben kann. für kommerzielle Firmen im herkömmlichen Sinne wage ich das zu bezweifeln.
Anders könnte es bei Organisationen aussehen, die eher gesellschaftliche Werte, vermitteln, dazu gehören Kunstschaffende definitiv, auch wenn sie als Einzelunterneher:innen natürlich ebenfalls kommerziell leben müssen. Für NGOs, Parteien, Vereine, Medienschaffende, Künstler:innen gereade Zusammenschlüsse Letzterer denke ich sieht es anders aus, für solche gibt es im Fedi meiner Beobachtung nach durchaus Platz und echte Reichweite; vor allem aber Interaktion, Austausch, bidirektionale Kommunikation. Dafür darf man das fedi aber nicht wie die Peoplefarmer nutzen (nicht nur als Lautsprecher der eigenen Inhalte nutzen). Das muss man erst mal lernen, es gibt aber einige Accounts, die das hier vorbildlich schaffen.
Interessant dazu immer noch der Artikel von @reticuleena falls den wer noch nicht kennt hier:
digitalcourage.de/blog/2025/di…