Die Solarfalle der Katherina Reiche

Heizung, PV und Gas: Katherina Reiche steht in der Kritik, wird als Gas-Lobbyistin bezeichnet. Doch ihr könnte Historisches gelingen, meint Redakteur Jan Mahn.

heise online

@AwetTesfaiesus

Es ist ja normal, dass man in einer Koalition Kompromisse machen muss und nicht alles durch bekommt, was man vor der Wahl versprochen hat erreichen zu wollen.

Ich hoffe aber für die SPD, dass sie für ihre Kompromisse bei der Energiewende (und da meine ich sowohl den Ausbau der Erneuerbaren wie auch das Heizungsgesetz), einige sehr gute gegenkompromisse bekommen haben... Und das nicht nur aus Angst vor dem Scheitern der nächsten Koalition machen...

@Hilmy @AwetTesfaiesus das playbook ist, daß der kleinere Koalitionär (hätte beinahe "Partner" geschrieben, aber das ist ein anderes Verhältnis) zwei Drittel der Periode alles mitmacht, in der hoffenden Erwartung, dann das eigene Große Ding im Tausch durchzubekommen.

Zur Zweidrittelmarke bekommt er dann ein paar Punkte davon, aber mit Poison Pills welche das Vorhaben komplett kastrieren.

Der Rest der Zeit wird dann entweder nochmal nach Plan A vorgegangen, wenn der kleinere mitmacht, oder es wird ausgesessen ohne jegliche Fortschritte. Bei der nächsten Wahl wird der kleinere dann abgestraft, der größere hat ja in der frühen Phase einiges erreicht.

Beispiele bzw. Vorbilder:
Merkel - Westerwelle.
Cameron - Clegg.
Ahern - McDowell.
Kenny - Burton.

@gabe @Hilmy in der Erwartung, dann ausgetauscht zu werden?

Welches „große Ding “ ist denn da von der SPD zu erwarten?

@AwetTesfaiesus @Hilmy einerseits nix, genau wie von Westerwelle damals. Das Ziel war offensichtlich nur "wir sind Regierungspartei" (damals war's "ich bin der nächste Genscher!")

Andererseits schmeißen sie zur Zeit auch alle Chancen weg, doch noch was zu bewerkstelligen, falls ihnen was einfällt.