Wer weiterhin einen #ChatGPT Account hat und diesen jetzt nicht löscht, hat ab sofort ein Problem:

"For intelligence activities, any handling of private information will comply with the Fourth Amendment, the National Security Act of 1947 and the Foreign Intelligence and Surveillance Act of 1978, Executive Order 12333, and applicable DoD directives requiring a defined foreign intelligence purpose."

#OpenAI #KI
https://openai.com/index/our-agreement-with-the-department-of-war/

Our agreement with the Department of War

Details on OpenAI’s contract with the Department of War, outlining safety red lines, legal protections, and how AI systems will be deployed in classified environments.

@HonkHase
Kannst du das Problem bitte genauer erläutern?
@alchemist @HonkHase Ja bitte noch mal für Dummies!
@IGG_FAU @alchemist @HonkHase
Zustimmung!
Einw kurzen Erläuterung, was das bedeutet, brauchte ich unbedingt.
@angeldruckt @IGG_FAU @alchemist @HonkHase
Das würde mich tatsächlich auch interessieren. Was genau ist "das Problem"?
@HonkHase Waa hältst du von Mistral als Alternative?

@losang_sherab Bin kein Freund von KI im öffentlichen.

Ich mag on-prem.

@HonkHase @losang_sherab

Leider ist die Meinung bei Menschen, die entscheiden, zur Zeit nicht gerade "hip"... Schade, dass wir die Diskussionen zur Resilienz, egal ob digital oder "in der echten Welt", die wir während Corona geführt hatten, schon vergessen haben.

Mistral erreicht leider nicht die Qualität der US-Anbieter. Ich frage mich auch bei Claude und Perplexity, was die wirklich treiben.. Aber für US-Diensten würde ich alleine deswegen nicht trauen, weil eben Behörden potentiell (?) Zugriff auf alles haben.

@HonkHase Dann könnte man ja mal Mistral ausprobieren.
#selfhosting wäre schöner. Aber es hat ja nicht jeder die Hardware und die Fähigkeiten.
@nils_ramsperger es gibt auch Anbieter, die open weight Modelle zur Nutzung hosten. Da kann man wahrscheinlich davon ausgehen, dass die eigenen Daten nicht wieder fürs Training benutzt werden. @HonkHase
@nils_ramsperger @HonkHase Wenn man 'ne halbe Stunde oder mehr auf die Antwort warten kann, reicht selbst ein zehn Jahre alter PC. Prompt schreiben, spazierengehen, Ergebnis lesen.
@LordCaramac @HonkHase Wer hat denn heutzutage Zeit? 😉
@nils_ramsperger @HonkHase Fähigkeiten braucht man auch nicht viel, einfach GPT4all runterladen, LLM(s) runterladen, fertig.

@HonkHase Das wird womöglich 1% deutscher ChatGPT-Nutzer*Innen zum Nachdenken anregen - Super Sache! 👍🏻

Es wird wahrscheinlich die Reaktanz bei 90% deutscher ChatGPT-Kund*Innen bestärken... 🥴 🤮

Konsument*Innen heute sind so lost. 😩

@HonkHase

Ich frage ChatGPT regelmäßig, ob es legitim wäre, Trump zu töten. Nur so aus Neugier, wie die KI darauf reagiert. Schließlich macht die USA das ja auch ab und zu mit unliebsamen Diktatoren.

Ich bin gespannt, ob es seitens der USA irgendwann dazu Reaktionen gibt.

@HonkHase Inwieweit betrifft das die gängigen KIs der Hochschulen - die bauen ja auch auf GPT auf? 🤔

@HonkHase wo bitte ist in diesem Absatz das Problem?

Ich habe ein riesiges Problem mit Altman und Co. aber das sind Jahrzehnte alte "Spielregeln" an die sich die US-Geheimdienste halten muessen!

Hier geht es um den Schutz von Privatssphaere und dass die US Geheimdienste nicht ohne triftigen Grund schnueffeln duerfen.

Das sieht in Deutschland tatsaechlich nicht anders aus!

@HonkHase "No use of OpenAI technology for mass domestic surveillance." so they are fine with it being deployed for mass surveillance abroad.
@elexia @HonkHase exactly what I read there. Thanks for pointing it out.

@HonkHase

Wo genau ist da der Unterschied zur bisherigen Handhabung? Mal abgesehen davon, dass jetzt ein offizieller Grund vorgeschoben wird?

@HonkHase Ich hab immer noch nicht verstanden, was das an der bisherigen Lage bzgl OpenAI real ändert?

(Dazu sehe ich hier mehrere Nachfragen. Magst du es vielleicht doch einmal auflösen? 🙂)

@HonkHase

Ich habe das ganze einmal ausführlicher aufgestellt.

1. Fourth Amendment (Vierter Verfassungszusatz der USA):

Schützt US-Bürger:innen vor willkürlichen Durchsuchungen und Beschlagnahmungen durch den Staat. Aber: Für Ausländer:innen (also Nutzer:innen außerhalb der USA) gilt dieser Schutz nicht oder nur eingeschränkt. Das bedeutet, dass Daten von Nicht-US-Bürger:innen leichter für Überwachungszwecke genutzt werden können, wenn ein "ausländischer Nachrichtendienstzweck" (z. B. "nationale Sicherheit") vorliegt.

2. Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA, 1978):

Ermöglicht geheime Überwachung von Ausländer:innen (auch außerhalb der USA), wenn ein Verdacht auf Spionage, Terrorismus oder andere Bedrohungen der nationalen Sicherheit besteht. Unternehmen wie OpenAI können dazu verpflichtet werden, Daten herauszugeben – oft ohne dass Betroffene davon erfahren.

3. Executive Order 12333:

Eine präsidiale Anordnung, die US-Geheimdiensten (wie NSA oder CIA) weitreichende Befugnisse für die Sammlung und Analyse von Daten einräumt – ohne richterliche Genehmigung, wenn die Daten im Ausland erhoben werden.

4. National Security Act & DoD-Direktiven:

Diese regeln die Zusammenarbeit zwischen Militär und Nachrichtendiensten. Der Zusatz "requiring a defined foreign intelligence purpose" bedeutet, dass Daten nur dann genutzt werden dürfen, wenn ein konkreter ausländischer Nachrichtendienstzweck (z. B. Aufklärung über feindliche Staaten) vorliegt. Allerdings ist diese Definition oft dehnbar und wird geheimdienstlich weit ausgelegt.

Für nicht US-Bürger:

➡️ Kein verfassungsmäßiger Schutz vor Datenzugriff durch US-Behörden.

➡️ OpenAI könnte (geheim) dazu verpflichtet werden, Chatverläufe, IP-Adressen oder Metadaten an Geheimdienste weiterzugeben – ohne dass du davon erfährst.

➡️ Selbst wenn OpenAI selbst keine aktive Überwachung betreibt, müssen sie auf gerichtliche oder geheimdienstliche Anfragen reagieren (ähnlich wie bei Cloud-Diensten wie Microsoft oder Google).