Kleines Resumée der heutigen Fahrt: Von Sendai ging es wie am Vortag fleißig mit Regionalzügen weiter auf der Tōhoku Main Line mit fleißigem Umsteigen in Kogota, Ichinoseki, Morioka… #Honkkayūshū
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In Morioka verlasse ich JR-Territorium und Ticketkauf in angesagt. Ab hier ging nämlich nach der Inbetriebnahme der Shinkansen-Linie das restliche Stück der kapspurigen Tōhoku Main Line an die Gesellschaft IGR über, die seither den Regionalverkehr dort betreibt. An diesem Sonntag morgen ist nicht viel los, streckenweise sitzen nur ich und ein offensichtlich junger lokaler Eisenbahnfan (mit Kursbuch!!! 🥰) im Wagen, der sich auf über 400m Seehöhe über die Schneegrenze emporschraubt. #Honkkayūshū
Bei der Dichte des japanischen Zugsangebots fällt so manche westeuropäische Bahn ins…
Nächster Umsteigeort: Hachinohe (wo passt der sonst unglaublich nervige "Gesundheit!"-Gag besser als hier?)
Ab hier übernimmt bis Aomori ein Zug der Aoimori Railway (woher eigentlich das zusätzliche i?) das Zepter. Und ich bin ehrlich gesagt recht überrascht von der Menge an Schnee hier. Ich wusste, dass es rund 20° kälter als in Tokyo sein würde, aber da ich doch gerade mal rund 500 km von dort entfernt bin, war ich doch sehr überrascht… #Honkkayūshū
@wrzlbrnft My guess is that adding the adjective ending -i makes the name sound cuter and less boring than just using the name of the prefecture, which means "blue/green forest" (green was historically considered a shade of blue in the CJK sphere - green traffic lights are still called blue in Japan to this day, for example) - with the -i it spells out Blue Forest in a more literal sense, hence the blue livery, logo with cutesy blue trees growing out of the train and such