Gibt es hier Menschen mit E-Auto-Expertise?

Ich überlege, einen #Hyundai Kona gebraucht zu kaufen. Die Frage ist, ob es ein 39kW-Modell für ~14.000€ oder ein 64kW-Modell für ~18.000€ werden soll (4-5 Jahre alt, 45.000km)

Das ist sehr viel Geld und ich beruhige mich damit, dass es ja nicht weg ist, sondern ich etwas davon habe und das Auto ja auch einen Wiederverkaufswert hat.

Nun die Frage: ➡️

Denkt ihr, es ergibt mehr Sinn, das billigere Modell 8-13 Jahre totzufahren (bis eine Reparatur nicht mehr wirtschaftlich ist) oder das teurere ggf. nach einer Zeit weiterzuverkaufen? Mit all den Entwicklungen im recht jungen E-Auto-Markt, wird sich da in 5-8 Jahren überhaupt jemand einen dann 10-13 Jahre alten E-Klotz ans Bein binden? Wie viel macht die Ausstattung beim Weiterverkauf aus?

@bezekium Ich würde das teurere Modell nehmen und es totfahren.

Ich denke nicht, dass in 5 Jahren jemand unseren 3 Jahre alten Berlingo möchte.

Aber in den letzten Jahren vor dem Ausmustern sind 70 % Akku von 64kW beruhigender.

@OhWeh genau, den Gedanken hatte ich auch. Je älter das Auto wird, desto sinnvoller ist der große Akku, selbst bei meinen relativ kurzen Strecken. Ob im Winter oder zum Weiterverkauf. Auch mit 70% von 480km Reichweite kommt man noch weit, mit 70% von 305km auch, aber da wird je nach Anwendungsfall/Gegebenheiten vor Ort das Laden nervig.

@bezekium

Die Reichweite im Winter ist bei uns, und der Akku ist noch topfit nach drei Jahren, etwa 60% vom Sommer. Je kleiner der Akku, desto weniger sind in Kilometer gerechnet 20% Restreichweite. Außerdem lädt man, so man es eilig hat bis ca. 85% danach wird es langsam. Zu Hause oder gemütlich am AC-Lader natürlich auch bis 100%.