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Heute war in Berlin die Demonstration „Solidarität statt Strafe“ gegen die neue „Grundsicherung“. Es waren so 300 (korrigierte Zahl) Menschen vor Ort.
Und wieder kam ein altbekanntes Phänomen zum tragen: wir Armutsbetroffenen hätten sehr, sehr gerne teilgenommen, konnten uns die Fahrkarte aber nicht leisten. Einige sind einfach zu krank, und manche schämen sich so sehr, dass ein öffentliches Outing undenkbar ist.
Solidarität aus der Bevölkerung bleibt nahezu vollständig aus.
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@why_not
Oder eben der harte SchluĂź: "Wenn die Betroffenen schon nicht selbst fĂĽr sich eintreten, warum dann wir?"

Vor Jahren ne Volksabstimmung in Hamburg mitbekommen, wo die Option war, dass arme Familien bessere Bildungschancen für ihre Kinder bekämen. Sie scheiterte, weil diese kaum zur Abstimmung gingen, jedoch die Gegner aus "besseren Kreisen" dagegen waren und ihr Klientel mobilisiert hatten

@Smacks

Klassenkampf!
Und: WIR treten schon für uns ein, so gut wir halt können.

@why_not fuck. Wär gern gekommen.
Bin schlecht vernetzt, was Demos angeht und bekomme vieles zu spät mit:/
Gibts nen Trick? Gibts vorab Termine? So n Schiet

@Paleva

Ich veröffentliche sowas immer. Bei Aktivisti mitlesen ist der einzige Trick, den ich kenne, am besten bei mehreren, falls wem was durch die Lappen geht.

@why_not …müsste mal sowas wie ne criticalMaps für Demos geben. … mal mit der #ITbubble reden oder so… vielleicht gibts wen, der sowas kann…

@Paleva

Ob sich das lohnt bei der kleinen Anzahl der Proteste, die es ĂĽberhaupt gibt?