Unerwartetes #Erben kann ganz schön blöd sein - wenn man zum Verstorbenen keinerlei Kontakt hatte, nicht weiß, was er hinterlässt, er knapp 500 km entfernt gewohnt hat und man selbst im #Bürgergeld-bezug ist ...

Und für die #Bestattung muss man auch noch sorgen und zahlen!

@rintho
Ja, mit sowas kann man schnell überfordert sein. Die wenigsten sind da ja Fachleute. Aber man kann das Erbe auch ausschlagen.
@gnaddrig
...und genau da liegt das Hauptproblem: ist außer Schulden etwas da zum Erben und man schlägt das Erbe aus - dann macht man sich der sellbstverschuldeten Bedürftigkeit schuldig und kann den Bürgergeldanspruch verlieren.
Aber man erfährt halt nicht, ob genug Erbmasse da ist ....
Wir haben jetzt wohl noch 5 Wochen Frist, währen d der wir ausschlagen können.
@rintho Ich bin kein Anwalt, aber soweit ich das verstehe, solltest du das Erbe zunächst annehmen können. Wenn sich dann herausstellt, dass das Erbe überschuldet ist (mehr Schulden als Vermögen), kannst du Nachlassinsolvenz beantragen. Dann werden die Schulden nur aus dem Erbe beglichen, und dein privates Vermögen/Einkommen bleibt unangetastet. https://de.wikipedia.org/wiki/Nachlassinsolvenzverfahren
Nachlassinsolvenzverfahren – Wikipedia

@mentalshirt

Nachlassinsolvenz oder aucxh eine Nachlassverwaltung wäre schon möglich - - ABER: es geht ja beim Erben nicht nur um die monetäre Frage - es geht ja auch um den ganzen organisatorischen Kram - wie sollen wir das denn aus knapp 500 km E4ntfernung machen? Wohnungsauflösung, Abos kündigen, etc. pp. ?

@mentalshirt

Ach ja: wohlgemerkt ohne die finanziellen Möglichkeiten "mal eben" für 10 Tage da hinzu fahren ...