"Selbst erfolgreiche Autoren kämpfen ums Überleben in einer Branche, die Content über Kunst stellt. Die Frage bleibt: Wollen wir eine Gesellschaft, in der Literatur nur noch als Nebenprodukt der Selbstvermarktung entsteht?"
"Selbst erfolgreiche Autoren kämpfen ums Überleben in einer Branche, die Content über Kunst stellt. Die Frage bleibt: Wollen wir eine Gesellschaft, in der Literatur nur noch als Nebenprodukt der Selbstvermarktung entsteht?"
@Literatopia
Und klar, ich habe keinerlei Anspruch auf irgendeine Reaktion in Social Media. Aber es ist halt schon bitter, wenn sich kaum jemand für deine Bücher interessiert, aber jeglicher anderer Content Aufmerksamkeit bekommt.
2/2
Verstehe ich. Das ist wirklich bitter. Vielleicht liegt es daran, dass Bücher mehr Auseinandersetzung verlangen und weniger für schnelle Reaktionen geeignet sind ... Wenn aber nicht sofort ein paar Leute auf ein Posting reagieren, spült der Algorithmus es ganz nach unten, wo es kaum noch jemand sieht ...
Bücher scheinen mir für Social-Media-Dynamiken sehr ungeeignet ☹️
@Literatopia
Ja, natürlich liegt es auch mit daran, dass die Beschäftigung mit einem Buch länger dauert, als schnell durchgescrollte Beiträge in Social Media. Allein schon eine (ausführliche) Leseprobe zu lesen, dauert ja eine Weile.
Und ich gebe dir recht, für Social-Media Dynamiken eignen sich Bücher nicht gut. Da haben es andere Kunstrichtungen etwas leichter. Ein Song dauert vielleicht 2 bis 4 Minuten, ein Artwork kann man sich in Sekunden anschauen, ein Filmtrailer dauert nicht lang ...