Für öffentliche Inserate gilt in Ö ein 'Kopfverbot', es darf "nicht auf 'oberste Organe der Verwaltung' ... 'hingewiesen' werden", insbesondere gilt "ein Verbot der Abbildung" (https://voez.at/politik-recht/rechtsinformationen/medientransparenzgesetz/).

Die OE24-Lösung für VP-Landespolitiker in OÖ und NÖ: redaktionelle Begleitberichterstattung.

Das sieht dann so aus: Doppelseite mit zwei Landesinseraten ohne Fotos, darüber zwei PR-Artikel, in einem dürfen VP-Minister Hattmannsdorfer und VP-Landesrätin Haberlander ein Tablet halten.

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@leonido Der im Posting ersichtliche Themenkreis (zB Inserate „Stolz auf OÖ“, KI-Förderung für Sportvereine) ist ein schönes Beispiel dafür, weshalb ich die Staats-/Steuer-/Abgabenquote als ausreichend hoch wahrnehme oder zumindest skeptisch auf den Ruf nach zusätzlichen Staatseinnahmen reagiere.
@tomth bin ich skeptisch: eine Senkung der Staatsquote würde gegen solche Inseratekorruption wenig helfen, dafür sind die Beträge zu gering und der unmittelbar (vermutete) Nutzen (durch geneigtere redaktionelle Berichterstattung auch jenseits des konkreten Deals) zu groß. Das muss gezielt und politisch bekämpft werden.