Nicht nur in der aktuellen Debatte zur (Wieder-)Einführung von Erbschaftssteuern in Österreich, sondern bei jedem Vorschlag mit einnahmenseitigen Maßnahmen (z.B. über Grund- oder Vermögenssteuern) öffentliche Leistungen zu finanzieren, kommt eine Replik wie das Amen im Gebet: Österreich habe doch bereits eine zu hohe Staats- und Abgabenquote.

1/2

Aber ist eine hohe Staats oder Steuer- und Abgabenquote überhaupt ein Problem? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen den beiden? Und: warum steigt die Staatsquote eigentlich gerade dann, wenn Länder wohlhabender werden? Ja, könnte es sogar sein, dass eine höhere Staatsquote wünschenswert ist?

Diesen Fragen widmet sich die neustes Folge von "Märkte, Macht und Mythen" für @moment_magazin https://www.youtube.com/watch?v=hlJ8XaAms5A

PS: zwei Thumbnails für A/B-Test auf YT - was wohl besser performt.

2/2

@leonido @moment_magazin Nachdem ich dich sonst meistens in ausführlichen Podcasts mit @holgi wahrnehme, war das jetzt überraschend kurz und abrupt zuende. Aber die Aussage ist klar und deutlich 👍

Spannender Punkt, den ich als deutscher noch gewünscht hätte was für ein verqueres Mischsystem aus Pflichtversicherung und Versicherungspflicht wir hier in Deutschland eigentlich haben. Aber vermutlich genau deswegen richtig, dass es nicht vorkam.

@theTJ habe in der Tat drüber nachgedacht, stärker auch D mitzunehmen, aber es wäre dadurch wie vermutet noch einmal eine ganze Ecke komplizierter geworden. (Und ich bin schon nicht ganz sicher, ob Baumols Gesetz verständlich genug erklärt ist...)

@moment_magazin @holgi