Vor einem Jahr stellte die CDU/CSU-Fraktion ihre "Kleine Anfrage" zur Finanzierung von zivilgesellschaftlichen Organisationen. Seitdem hat sich die Lage verschärft – und es ist Zeit, klar zu benennen, was das bedeutet.
Die Zivilgesellschaft wird systematisch angegriffen: von rechtsextremen Akteuren, aber zunehmend auch von demokratischen Parteien. Was dabei oft übersehen wird: Dieser Angriff trifft nicht nur einzelne Organisationen. Er trifft die Grundlage unserer Demokratie.

Zivilgesellschaft darf nicht neutral sein – denn das Grundgesetz ist es auch nicht.
Sich für Menschenwürde, Gleichberechtigung und freie Meinungsäußerung einzusetzen bedeutet, Haltung zu zeigen. Hass verdrängt Menschen aus dem öffentlichen Diskurs. Unsere Arbeit sorgt dafür, dass Stimmen hörbar bleiben – auch und gerade die, die sonst überhört werden.

Was viele nicht wissen: (1/2)

@digitalcourage

Dürfen Sie alles gern tun.

Aber bitte nicht mit meinen Steuerg eldern Ihr aktivistisches Hobby fördern lassen.

@finche @digitalcourage

"aktivistisches Hobby"
Ich hör wohl nicht recht.
Das Ringen um Demokratie, Freiheit /Menschenwürde kann nicht genug unterstützt werden. Wenn alles mit Geld gegengrtechnet werden soll, wo bleibt dann die Vergütung der Carearbeit? Wann werden unbezahle Überstunden abgeschafft. Warum werden reiche Fossilisten belohnt, die's Klima zerstören und unsere Brunnen vergiften? Wann zahlen alle für die Rente/KV nach ihrem Einkommen ein?

#TaxTheRich #MakePollutersPay #EndFossils

@axebos @digitalcourage

Aus genau den von Ihnen angeführten Gründen plädiere ich für eine Einstellung der Finanzierung.

Um die res publica kümmert sich der engagierte Demokrat um ihrer selbst willen.

@finche @digitalcourage

Wenns nicht gerade überall brennen und klamm wäre, könnt ich mir eine rein private Finanzierung vorstellen. Aber so wird noch Öl ins Feuer gegossen.

@axebos @digitalcourage

ME liegen die Fehler in der Vergangenheit. Ich bin kein Reiche-Fan, ich störe mich an den Fehlallokationen.

Und dem hiesigen Regulierungswahn, der Projekte so unnötig teuer und wenig wirtschaftlich macht.

Statt Hausbesitzer zu bevorteilen hätte ich zB. die Förderung von Nachbarschaftsprojekten wünschenswert gefunden, wo unbürokratisch sich Leute gegenseitig versorgen.