@acka47Wo gedenkst du denn, dass sich dieser
#Sticker anbringen ließe?
Mich irritiert es auch immer, dass viele sonst so umweltbewusst sind, aber bei Stickern gehts dann doch nur um einen günstigen Preis. Ich habe letzte
#BiblioCon meine openbiblio social und Bad Turing Sticker bei der
@dieumweltdruckerei auf Recyclingpapier (Gras-, Stein-, Hanf- und Bambuspapier sind alle Etikettenschwindel, weil genauso oder noch umweltbelastender als konventionelles Papier) mit Biofarben klimaneutral (zertifiziert) herstellen lassen. Denn: Wieso nicht auf die belastende UV-Lackierung und das zusätzliche Plastik der üblichen Stickershops verzichten, wenn die Sticker keine Wetterbeständigkeit brauchen, weil sie sowieso nur in-door (z. B. auf Laptops) aufgebracht werden? Für 200 Sticker 7,5x7,5 cm, 4/0-farbig, 80g habe ich ~50 EUR bezahlt. Völlig vertretbar, Farben waren auch ok und die sind auch ein sozialbewusstes Unternehmen mit einem Support, an dem du echte (nette) Menschen am Telefon hast.
#nosponsorÜbrigens: Schon mal probiert, selbst ethisch-vertretbar T-Shirts zu bedrucken? Das hat mich damals vielleicht sogar mehr Recherche und Aufwand gekostet als meine Beiträge für die BiblioCon vorzubereiten. Es war sehr abenteuerlich, denn ich musste erst zertifizierte sozial- und ökologisch fair produzierte Blanko-Shirts besorgen (die Firmen dahinter verkaufen üblicherweise nicht an Privatverbraucher) und dann im lokalen Makerspace bedrucken. Und das Erstellen einer Vektor-basierten Druckvorlage mit FLOSS-Software mal noch außen vor gelassen: Ohne das Entgegenkommen einiger sehr sozialer Menschen hätte es nicht geklappt. Es war natürlich zeitaufwendiger und kostenspieliger als sich schnell mal was online zusammenzuklicken. Aber wenigstens hatten
@SemAntiKast und ich dann etwas am Körper, wo wenigstens der Anspruch dahinter war, es möglichst klima- und sozialverträglich herzustellen - und diese Anstrengung vermisse ich bei vielen, die
#Merch verteilen oder verkaufen, auch bei
#Bibliotheken.
@anotherfami