https://www.youtube.com/watch?v=Bq8y1_NiHYw


Was mir zunehmend auffällt: In Teilen der linken Bubble ersetzt moralische Selbstgewissheit die sachliche Auseinandersetzung. Da wird viel etikettiert, viel unterstellt – aber wenig argumentiert.
Wenn jede abweichende Position sofort als „rechts“, „reaktionär“ oder „neoliberal verseucht“ gilt, dann ist das kein Diskurs mehr, sondern ein geschlossenes Milieu. Und genau dort beginnt das Schwurbeln – nur eben im eigenen ideologischen Spiegel.
@andreaskemper 2. Er beschreibt ein gesellschaftliches Phänomen: warum Menschen so wählen. Das zu untersuchen heißt nicht, es gutzuheißen. Wer jede Analyse zur „Steigbügelhalterei“ erklärt, macht es sich zu einfach.
Und noch etwas: Demokratie muss auch das Aushalten von unbequemen Realitäten können. Wer glaubt, man könne Wähler oder Strömungen moralisch wegdefinieren, verkennt die Lage.
Debatte lebt von Argumenten, nicht von Etiketten.