
Seit 2017 erprobt die VolkswagenStiftung ein neues Auswahlverfahren für Projektanträge: In ihrer Förderlinie "Experiment!" werden nicht nur Projekte von einer unabhängigen Jury ausgewählt, sondern zusätzlich weitere Vorhaben aus den zum Programmziel passenden und qualitativ uneingeschränkt förderbaren Anträgen ausgelost. Hintergründe, Reaktionen und Begleitforschung zu einem ungewöhnlichen Verfahren.
@realscientists.de
Und natürlich müßte man in das Geld, daß die „Orga“ kostet, auch all die Arbeitszeit einrechnen, die abgelehnte wie angenommene Anträge auf allen Seiten kosten (denn sowohl die Antragstellys als auch die Gutachtys kriegen dafür ja nichts extra gezahlt, sondern machen das im Rahmen ihrer regulären Arbeit).
Einfach allen Geld geben, die forschen wollen, könnte günstiger sein ;-)
@realscientists.de
Also auch wenn meine Work-Life-Balance in der Wissenschaft sehr off ist, weiß ich mein Wochenende schon besser zu nutzen ;-)
Und ja, sich hinsetzen und überlegen, was man als nächstes machen möchte, und das auch ausarbeiten ist hilfreich. Aber es geht schon verdammt viel Zeit drauf, Sachen auf Förderprogramme hin zu optimieren, die richtigen Buzzwords, … Ich wurde schon explizit fürs Schreiben von Anträgen finanziert, und mach das neben meinen eigenen Sachen auch als Forschungsunterstützung (IT) für Dritte, da seh ich so einiges…
Und umgekehrt frag ich mich bei manchen Projekten, wie es sein kann, daß die es durch die Begutachtung geschafft haben.
So Ideen wie erst eine Projektskizze einreichen, und mehr, wenn die paßt, können was bringen…