Die Änderungen am #GEG gehen in die falsche Richtung und bauen auf Luftschlösser. Ministerin Thekla Walker: „Grünes Öl“ gibt es auf dem Markt de facto nicht. Kraftstoffe, die aus Pflanzen hergestellt oder mithilfe von Ökostrom synthetisch erzeugt werden, werden knapp als auch teuer sein. Eine Biomethan-Quote von 10 Prozent erfordert eine Steigerung des Energiepflanzenanbaus, die die Flächen in Baden-Württemberg auch laut der Biogasstrategie des Landes überhaupt nicht hergeben.

Dem Handwerk wird das Geschäft mit neuen Heizungen absehbar wegbrechen. Die Aufgabe der Klimaziele und die Abschaffung konkreter Vorgaben wird psychologisch zu einem jahrelangen Abwarten des Marktes führen.

Die Kommunen geraten in eine unhaltbare Situation. Über 300 Städte und Gemeinden haben in Baden-Württemberg eine fertige Wärmeplanung vorgelegt, so viel wie in keinem anderen Bundesland. Dieser Planung entziehen die GEG-Pläne die Berechnungsgrundlage. Ohne Zieldaten und konkrete Zwischenschritte werden Investitionen in neue Wärmenetze oder die Transformation der bestehenden Gasnetze kaum durchführbar sein.

@Umweltministerium dieser Energiepflanzenanbau hat mich eh schon seit jeher sprachlos zurückgelassen.

Wir verbrauchen also Kraftstoff und Düngemittel und laugen Böden aus, um Pflanzen großzuziehen, die wir dann in Biogas umwandeln können?

Wer hält denn das bitte für eine gute Idee?