Mit der Reform des #Heizungsgesetzes suggeriert die Politik, wir könnten die #Gasheizung retten, indem wir auf grünen #Wasserstoff setzen. Doch die Physik zeigt: Dieser Weg ist so ineffizient, dass er sich nicht rechnen kann. So verlieren wir nur wertvolle Zeit bei der #Energiewende und beim #Klimaschutz – und bleiben weiterhin von riskanten Erdgasimporten abhängig. Wem nutzt das eigentlich? 🤔

@VQuaschning

Die Darstellung ignoriert einen wesentlichen Punkt. Wasserstoffspeicher sind sehr viel günstiger als Batteriespeicher. Wir werden in naher Zukunft in den Sommermonaten so viel überschüssigen Solarstrom haben, dass wir ein Vielfaches der Kapazität von Nordstream 1 und 2 an Gas elektrolysieren können. (Wer es selbst ausprobieren möchte: https://sonnenwende.codeberg.page/). Die Heizung wird in den Wintermonaten gebraucht, wenn sehr viel weniger Solarstrom zur Verfügung steht. Es könnte also schon sein, dass es kostengünstiger ist, den überschüssigen Strom im Sommer zu elektrolysieren und im Winter damit zu heizen.

Ich bin da auch skeptisch, dass sich am Ende eine Wasserstoffinfrastruktur gegenüber einer Strominfrastruktur rechnet, aber ganz so einfach ist es eben nicht.

Sonnenwende

@hweimer @VQuaschning Ich bin sehr skeptisch, was die Kosteneffizienz von #wasserstoffspeicherung angeht. #wasserstoff hat einfach einige Eigenschaften, die für Speicherung und Verteilung nachteilig sind und durch hohen apparativen Aufwand in Zaum gehalten werden müssen. Das kostet halt. Vor 45 Jahren wurde am MPI Stuttgart intensiv an Metallhydridspeichern geforscht. Technisch umgesetzt wurde das nur in Nischen, in denen Geld keine Rolle spielt.