Vor einem Jahr stellte die Unionsfraktion
551 Fragen zur „politischen Neutralität“
zivilgesellschaftlicher Organisationen.
Was wie parlamentarische Routine wirkt, hatte Signalwirkung.
#551Fragen #wirsinddemokratie
Viele der Fragen betrafen Initiativen,
die sich gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus
und demokratiefeindliche Entwicklungen engagieren.
Die Debatte markiert eine Verschiebung:
Zivilgesellschaft wird zunehmend problematisiert.
Dabei ist Zivilgesellschaft keine parteipolitische Akteurin.
Sie berät Betroffene rechter Gewalt.
Sie stärkt demokratische Strukturen.
Sie schafft Räume für Auseinandersetzung.