Kolumne: Das uralte Problem der häufigen Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Teenagern wird drängender, wenn algorithmisch kuratierte Konsum- und Kommunikationsmedien den Alltag permanent verändern. Wissen Sie zum Beispiel, was „Teller-Tiktok“ ist? Fragen Sie mal ihre Kinder!
Erfreulich ist: Die Social-Media-Debatte wird zumindest teilweise differenzierter. Die Mottenkisten-Idee „Klarnamenpflicht“ bleibt unsinnig, aber über Altersgrenzen für algorithmische Sortierung kann man durchaus nachdenken. Geschenklink: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/social-media-verbot-sprechen-sie-mit-ihren-kindern-ueber-tiktok-ich-habe-es-getan-a-6b6ad6d6-668d-4821-9c49-7d7fab298df4?giftToken=98886a88-3128-47dc-b1ac-5f6d135d9c0e
Debatte über Social-Media-Verbot: Wissen Sie, was »Teller-TikTok« ist?

Endlich wird intensiv darüber debattiert, wie soziale Medien Jugendliche gefährden. Dabei lohnt es sich, die eigenen Kinder zu fragen, was sie von einem Verbot halten. Unser Autor hat es getan.

DER SPIEGEL
Das größte Problem im sozialen Netz sind aber ohnehin nicht Jugendliche, sondern skrupellos agierende Plattformen und deren Geschäftsmodelle, die absolut zwangsläufig Kollateralschäden erzeugen. Sowie die zahlreichen Erwachsenen, die auf diesen Plattformen Hass, Propaganda und Desinformation verbreiten, Drogen feilbieten, sich an Minderjährige heranmachen, mobben, hetzen, geifern.
@chrisstoecker Problematisch finde ich auch, dass im öffentlich-rechtlichen KiKa zur besten Sendezeit nach Logo bei KiKa live in letzter Zeit so ein wahnsinniges Triggern von so Zeug kommt: Hey, kennst Du den, der hat 4 Mio Follower, Ach, das ist doch gerade voll im Trend auf tiktok ... 😤 Machen alles kaputt, was bei Team Timster noch gerade so grenzwertig hingekriegt wird. Natürlich MUSS man das nicht anschauen, aber von wem sollte man sonst ein bisschen Durchatmen von dem Quatsch erwarten?